Assistenzsysteme : Was machen eigentlich Spurhalteassistenten?

Auch im verengten Baustellenbereich sind Spurhalteassistenten eine sinnvolle Unterstützung. Sie verhindern, dass Fahrer von der FAhrbahn abkommen. /dpa
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Auch im verengten Baustellenbereich sind Spurhalteassistenten eine sinnvolle Unterstützung. Sie verhindern, dass Fahrer von der FAhrbahn abkommen. /dpa

Es gibt mittlerweile zahlreiche Assistenzsysteme für das Auto. Der Spurhalter kann gerade auf langen, monotonen Strecken ein lebensrettender Helfer sein. Wie funktioniert dieses System?

shz.de von
16. Januar 2018, 04:00 Uhr

Bei fast jedem dritten Unfall außerhalb von Ortschaften ist die Ursache «Abkommen von der Fahrbahn» - das zeigen die Daten des Statistischen Bundesamts. Häufig genügt schon eine Sekunde der Unachtsamkeit.

Spurhalteassistenten können einige dieser Unfälle verhindern, erklärt die Prüforganisation Dekra. «Gerade auf langen und monotonen Strecken, aber auch im verengten Baustellenbereich ist dies eine wertvolle Unterstützung», sagt Unfallforscher Markus Egelhaaf von der Dekra.

Eine Videokamera im Fahrzeug erfasst dabei den Fahrstreifenverlauf und wertet digital die vorhandenen Fahrbahnmarkierungen aus. Erkennt das System ein Abweichen vom Fahrstreifen, ohne dass der Blinker betätigt wurde, reagiert es. Je nach Fahrzeug warnen etwa ein akustisches Signal oder eine Vibration am Lenkrad oder im Sitz den Fahrer, so dass er den Kurs korrigieren kann.

Manche Spurhaltesysteme lenken auch sofort sanft, aber spürbar gegen und halten das Fahrzeug so auf dem Fahrstreifen. Die Systeme wirken freilich nur bei gut sichtbaren Fahrstreifenmarkierungen. Außerdem muss das Fahrzeug im Bereich der Kamera sauber sein, erläutert die Dekra.

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