Was die elektrische Servolenkung kann

 Eine Lenkunterstützung ist mittlerweile Standard. Eine elektrische Servolenkung spart Sprit und lässt sich an andere komfortable Fahrunterstützungs-Systeme koppeln. Foto: Patrick Pleul
Eine Lenkunterstützung ist mittlerweile Standard. Eine elektrische Servolenkung spart Sprit und lässt sich an andere komfortable Fahrunterstützungs-Systeme koppeln. Foto: Patrick Pleul

Essen (dpa/tmn) - Eine Servolenkung ist heute bei fast allen Neufahrzeugen Standard. Sie kann elektrisch oder hydraulisch betrieben sein. Welche Vorteile bringt die Elektro-Variante?

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23. Mai 2013, 05:33 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Eine Servolenkung ist heute bei fast allen Neufahrzeugen Standard. Sie kann elektrisch oder hydraulisch betrieben sein. Welche Vorteile bringt die Elektro-Variante?

Eine elektrische Servolenkung schaltet sich nur dann zu, wenn der Fahrer tatsächlich eine Lenkunterstützung braucht. Das spart Energie und deshalb im Vergleich zu einer hydraulischen Servolenkung bis zu einem Viertel Liter Sprit auf 100 Kilometern, erklärt der TÜV Nord. Außerdem lassen sich Fahrassistenzsystem wie ein Spurhalteassistent oder eine Einparkhilfe an die elektrische Lenkhilfe anbinden. Diese zusätzlichen Sicherheits- und Komfortfunktionen bietet die hydraulische Variante nicht.

Allerdings ist die elektrische Lenkung dem TÜV Nord zufolge derzeit noch nicht für hohe Achslasten geeignet. Der Leistungsbedarf für die Lenkunterstützung sei bei schweren Fahrzeugen besonders groß, das führe bei den vorhandenen 12- oder 24-Volt-Bordnetzen zu Problemen. Eine Servolenkung ist heute selbst bei Kleinwagen Standard. Sie erleichtert das Lenken im Stand, beim Rangieren und Einparken sowie bei langsamer Fahrt.   

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