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Ungleiche Geschwister aus gutem Hause

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M6 Gran Coupé und überarbeiteter Roadster Z4 mit neuem Einstiegsmotor kommen zu den BMW-Händlern

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 03:59 Uhr

sportwagen | Eines haben die beiden neuen Schönheiten von BMW gemein, sie stammen aus gutem bayerischem Hause. Ansonsten werden sie künftig getrennte Wege fahren. Das neue M6 Gran Coupé kann den Schnellstraßenbelag aufheizen, der Roadster Z4 mit offenem Dach in der Stadt und über Land dahinrollen.

Nicht revolutionäre Änderungen sollen zur Lebensmitte den Roadster Z4 begehrter machen, sondern Feinschliff innen und außen, ein neuer Eingangsmotor und Komfortverbesserungen. Der Zweisitzer mit Hardtop wird geschätzt, weil er die Roadster-typischen Merkmale mit langer Motorhaube, langem Radstand, niedriger Gürtellinie und flachem Heck zeigt. Die Scheinwerfer bedienen sich jetzt zusätzlicher LED-Technik. Die seitlichen "Kiemen" wirken in der gestreckten Form dynamischer. Exklusivität verleiht die neue Farbkombination von Schwarz und Orange dem Innenraum. Auf die optische Wirkung von Chrom verzichtet der Z4 weder innen noch außen. Das neue Einstiegsmodell sDrive18i bietet ab 33 950 Euro hochwertige BMW-Motorentechnologie. Es beschleunigt in 7,9 Sekunden auf 100 km/h und verbraucht 6,8 Liter im EU-Zyklus.

Das zweiteilige Hardtop legt sich binnen 19 Sekunden im Heck ab. Weltweit einzigartig kann es bis Tempo 40 km/h während der Fahrt öffnen. Der Fahrer kann dank der knapp vor der Hinterachse platzierten tiefen Sitze die Fahrkräfte gut spüren. Er weiß dann den Vortrieb stets angemessen zu dosieren.

Das M6 Gran Coupé der Sport-Tochter BMW M eröffnete Ingenieuren und Designern die Chance, ihrer Kreativität und Leidenschaft weitgehend freien Lauf zu lassen. Herausgekommen ist ein 5,02 Meter langes viertüriges Coupé, das Luxus und Eleganz verbindet. Ein Hochleistungstriebwerk beschleunigt das M6 Gran Coupé in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 und kann es bis zu 305 km/h schnell machen. Um fahrdynamisches Potenzial zu nutzen, hat sich BMW für ein CFK-Dach entschieden. 23 Kilo spart carbonfaserverstärkter Kunststoff gegenüber einem Stahldach. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn das Dach als höchster Punkt des Fahrzeugs beeinflusst die Lage des Gewichtsschwerpunkts erheblich.

Mit einer Vertiefung in der Mitte des Daches wollen die Designer die gestreckte Form betonen. Dazu tragen auch der gegenüber dem M6 Coupé um 11,3 Zentimeter verlängerte Radstand und die nach hinten flach ins Heck fließende Dachlinie bei. Die vier Passagiere genießen ein großzügiges Ambiente mit exakt verarbeiteten Ledersitzen mit Doppelnaht. Freunde moderner Kommunikation können über iPhone und Smartphones Internetdienste nutzen.

Das 128 800 Euro teure Luxusmobil bewegt ein Achtzylinder-Twinturbo-Benzindirekteinspritzer mit 412 kW/560 PS und bärenstarken 680 Newtonmetern Drehmoment. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe assistiert. 9,9 Liter im EU-Messzyklus fordert der Motor als Gegenleistung für seine dynamische Arbeit und die akustische Untermalung.

Das von BMW M entwickelte Fahrwerk, in das langjährige Rennerfahrung einfließen konnte, bringt die Power auf die Straße. Jeder Fahrer kann sich sein M6 Gran Coupé individuell trimmen und die wesentlichen Antriebs- und Fahrwerksfunktionen wie Motordynamik, Stabilitätskontrolle, Fahrwerksdämpfung, Lenkung und Getriebe selbst konfigurieren und auf eigene Wünsche einstellen.

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