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Suzuki Swift Sport jetzt auch als Fünftürer

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Kleinwagen | Kompakt, innovativ, sportlich: Seit drei Jahrzehnten setzt der Suzuki Swift Maßstäbe in der Kleinwagen-Klasse. Seine Weltpremiere feierte er im November 1983 als SA 310, zum Swift wurde er ein Jahr später. Der Japaner glänzte mit einem für damalige Verhältnisse hochmodernen Dreizylinder-Aluminiummotor, der mit 50 PS aus einem Liter Hubraum den Kleinwagen quirlig antreibt - zu einem Preis von 10 495 D-Mark. Die 1989 gestartete zweite Generation bekam erstmals ein GTI-Modell (101 PS) sowie einem Allradler.

Der Swift Nummer drei (ab Frühjahr 2005) traf mitten ins Herz der kleinen Kompaktklasse. Sein frisches Design strahlte Dynamik und Solidität aus, gewisse Ähnlichkeiten zum kultigen Mini waren nicht unbeabsichtigt. Mit 9990 Euro für die 92-PS-Version war der Suzuki allerdings deutlich günstiger als das Retro-Mobil der BMW-Tochter.

Die aktuelle vierte Generation des Suzuki Swift (ab 10 990 Euro) behielt die flotte Optik weitgehend bei, wuchs aber auf 3,89 Meter Länge. Als Flaggschiff der Swift-Baureihe kommt jetzt der Sport als Fünftürer (ab 19 790 Euro) auf den Markt. Die Frontpartie des Swift Sport wird von einem großen Kühlergrill dominiert, den markant gezeichnete Nebelleuchten sowie Bi-Xenonscheinwerfer flankieren. Das Heck schmücken der Dachspoiler, zwei Endrohre und ein metallicgraues Stoßfängerunterteil in Diffusor-Optik. Schwarz lackierte A- und B-Säulen runden das Erscheinungsbild ab. Übersichtlich ist das Cockpit mit Anzeigen im Chronographen-Look gestaltet. Die Sportlichkeit betonen das 3-Speichen-Multifunktions-Lederlenkrad und rot abgesetzte Ziernähte an den Sportsitzen, Lenkrad und Schaltknauf. Eine moderne Edelstahlpedalerie, Fensterheber vorn und hinten, Klimaautomatik, Tempomat CD-Radio mit USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie Lenkradbedienung gehören zur umfangreichen Serienausstattung.

Angetrieben wird der Swift sport von einem 100 kW/136 PS starken 1,6-Liter-Benziner, der von 0 auf 100 km/h in 8,7 Sekunden sprintet, 195 km/h Spitze schafft und auf 6,4 l/100 km Normverbrauch kommt. Im Fahrbetrieb entfacht der Vierventiler erst oberhalb von 4000 Touren einen Schub, der den Swift vom harmlosen Cityflitzer zum heißen Kurvenkünstler mutieren lässt. Es ist beeindruckend, wie wendig, sicher und zielgenau das Spaßmobil durch Kurven zieht. Bis zum Eingriff des ESP gibt der Sport seinem Fahrer das beruhigende Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Wozu die präzise Lenkung ebenso ihren Beitrag leistet wie das straffe, aber nicht unkomfortable Fahrwerk.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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