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Auto : Sprit-Sparer und Hybridantriebe - Neues aus der Autowelt

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Die Autobranche übt sich in grünem Engagement: So arbeiten Mitsubishi und Audi am Plug-in-Hybridantrieb, Suzuki hat den Kleinwagen Swift jetzt auch als verbrauchsarme Variante im Angebot und Smart hält am Fortwo als Elektroauto fest.

Swift wurde überarbeitet

Suzuki hat den Kleinwagen Swift leicht überarbeitet. Das aktualisierte Modell kommt im September mit dezenten Designänderungen an Frontgrill und -stoßfänger sowie teils verbrauchsärmeren Motoren in den Handel. So begnügt sich der 1,3-Liter-Diesel (55 kW/75 PS) dank optimierter Getriebeabstufung nunmehr mit 3,9 statt 4,2 Litern (CO2-Ausstoß: 101 g/km statt 109). Mit einer Start-Stopp-Funktion sinken die Werte auf 3,8 Liter und 98 g/km. Wer einen derart genügsamen Swift möchte, muss zur Comfort-Ausstattung greifen und dann ab 17 790 Euro einplanen. Der Basispreis der Modellreihe liegt unverändert bei 10 990 Euro.

Osram will Lichttechnik am Auto revolutionieren

Leuchtmittelhersteller Osram will als erstes Unternehmen neuartige Leuchtdioden im Automobilbau etablieren. Die organischen LEDs (OLEDs) strahlen in der Fläche und nicht punktuell wie herkömmliche LEDs. Die Dioden auf Kohlenstoffbasis sind hauchdünn und transparent oder spiegelnd. Dadurch ergeben sich laut Osram für die Autohersteller neue Designmöglichkeiten, etwa bei Rückleuchten: So könnten diese künftig flacher als bisher gestaltet werden. Die Leuchtflächen lassen sich übereinanderschichten oder in separat steuerbare Segmente unterteilen. Bei der Entwicklung kooperiert Osram mit europäischen Premium-Autobauern und Zulieferern. Der Serieneinsatz von OLEDs sei ab dem kommenden Jahr als Sonderausstattung und ab 2016 im großen Stil denkbar. OLEDs leuchten schon jetzt unter anderem in Handy-Displays.

Nissan Micra wird teurer

Der Nissan Micra wird teurer. Im Zuge eines Facelifts steigt der Basispreis des Kleinwagens um 410 auf 11 250 Euro, sagte eine Unternehmenssprecherin. Ab dem 6. September steht der aufgefrischte Micra bei den Händlern. Nissan hat nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte aller Karosseriebleche neu in Form gebracht. Auffällige Detailänderungen sind die große V-förmige Chromspange im Kühlergrill, die LED-Rückleuchten und die dreieckigen Front- und Nebelscheinwerfer. Das Interieur wurde aufgewertet und das Angebot an Extras erweitert. Unter der Motorhaube bleibt es bei den bekannten 1,2-Liter-Benzinern mit 59 kW/80 PS und 72 kW/98 PS.

Google Street View in Toyotas Navigationssystem

Toyota bindet die Google-Dienste Street View und Panoramio in die neue Generation seines Navigationssystems Touch & Go ein. Der japanische Autobauer ist nach eigenen Angaben der erste größere Hersteller damit am Markt. Mit Hilfe der Google-Dienste sollen sich Kunden am Zielort leichter orientieren können. Das bis zu 8 Zoll große Navi-Display liefert Panoramabilder von der Zielumgebung, per Touchscreen können sich Nutzer zum Beispiel schon vor der Ankunft nach Parkmöglichkeiten umsehen. Ab Januar 2014 will Toyota die neue Funktion schrittweise in allen Autos mit dem modernisierten Navigationssystem einführen. Wer das Navi früher kauft, bekommt ein Software-Update nachgereicht.

Lexus plant kompakten Geländewagen

Automodellen wie dem BMW X3 und dem Audi Q5 droht Konkurrenz aus Fernost: Die Toyota-Edelmarke Lexus plant einen kompakten SUV. Einen ersten Vorgeschmack auf dieses neue Modell geben die Japaner auf der auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (Publikumstage: 14. bis 22. September) mit dem Konzeptfahrzeug LF-NX. Der 4,64 Meter lange Allradler mit extrem kantigem Karosseriedesign fährt mit einem Hybridantrieb, teilte Lexus vor der Messepremiere mit. Technische Details verriet das Unternehmen noch nicht. Auch zu den Serienchancen der Studie gibt es offiziell keine Angaben. In Unternehmenskreisen war aber zu erfahren, dass die Produktion eines Geländewagens unterhalb des RX bereits beschlossen ist. Danach steht die Markteinführung schon für 2014 auf dem Plan.

Elektrischer Smart überdauert Generationswechsel

Wenn Daimler im nächsten Jahr die neue Generation des Smart auf den Markt bringt, bleibt der aktuelle Fortwo als Elektroauto im Programm. «Wir bauen den Smart electric drive in unserer Fabrik in Hambach in Zukunft parallel zum neuen Modell weiter», sagte Marketingchef Martin Hülder. Der Smart ed wird von einer 55 kW/75 PS starken E-Maschine angetrieben, fährt bis zu 145 km/h schnell und hat eine Reichweite von rund 150 Kilometern. Der zweisitzige Kleinstwagen, der als einziges Elektroauto in Deutschland auch als Cabrio angeboten wird, kostet derzeit ab 18 910 Euro.

Mitsubishi Outlander als Plug-in-Hybrid ab 41 990 Euro

Der neue Preis für den Mitsubishi Outlander PHEV steht fest. Das SUV mit Plug-in-Hybridantrieb und umfangreicher Serienausstattung kostet demnach ab 41 990 Euro. Für Vortrieb sorgen ein 2,0 Liter großer und 89 kW/121 PS starker Benziner sowie zwei Elektromotoren mit je 60 kW/82 PS an Vorder- und Hinterachse. Die Systemleistung beträgt 149 kW/203 PS. Weil der Outlander PHEV pro Akkuladung rund 50 Kilometer rein elektrisch fahren kann, ist laut Mitsubishi ein Normverbrauch von 1,9 Litern erreichbar (CO2-Ausstoß: 44 g/km). Der Antriebsakku lässt sich je nach Stromquelle in 30 Minuten bis 5 Stunden wieder aufladen. Mit konventionellen Motoren gibt es den Outlander ab 24 490 Euro.

Audi setzt auf Plug-in-Hybridantrieb

Verstärkt auf den Plug-in-Hybridantrieb setzen, will Autobauer Audi. «Alle neuen Modelle der nächsten Jahre werden wir für diese Technologie vorbereiten», sagte Heinz Hollerweger, Leiter der Gesamtfahrzeugentwicklung. «Welche Fahrzeuge dann aber auch so ausgeliefert werden, müssen wir anhand der jeweiligen Marktlage entscheiden.» Für die VW-Tochter gilt die Kombination aus Verbrenner und E-Maschine mit der Möglichkeit, längere Distanzen rein elektrisch zurückzulegen, als aussichtsreicher Weg in die Elektrifizierung des Antriebs. «So muss sich der Kunde am wenigsten umstellen und keine Abstriche hinnehmen», sagte Hollerweger. Erster Plug-in-Hybrid von Audi soll im zweiten Halbjahr 2014 der A3 e-tron werden.

Webseite der IAA

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erstellt am 05.Sep.2013 | 13:16 Uhr

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