Ohne Übelkeit und Langeweile : So verreisen Sie mit Kindern

Damit sich Kinder während der Fahrt nicht langweilen, können sie Radio, Hörbücher oder Musik hören. /dpa-tmn
Damit sich Kinder während der Fahrt nicht langweilen, können sie Radio, Hörbücher oder Musik hören. /dpa-tmn

Längere Touren mit Kindern im Auto können anstrengen sein. Ein wenig Vorbereitung hilft, damit die kleinen Passagiere und Sie entspannt das Ziel erreichen.

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24. Juni 2020, 13:55 Uhr

Berlin (dpa/tmn) «Wann sind wir endlich da?», «Ich muss mal» oder «Mir ist langweilig» - um solche Klassiker bei längeren Autofahrten zu minimieren, können Eltern schon vor dem Start einiges tun.

Etwa mit der richtigen Kleidung, berichtet der Auto Club Europa (ACE). Atmungsaktive und bequeme Kleidung hilft, auch mit höheren Temperaturen besser zurechtzukommen.

Auch der passende Startzeitpunkt ist wichtig. Babys und kleinere Kinder sollten möglichst in ihrem normalen Tagesablauf bleiben. Bei einem sehr frühen Losfahren können sie im Auto weiterschlafen.

Mampf ohne Krampf: Nicht zu viel und nicht zu wenig

Beim Essen vor der Reise ist die goldene Mitte richtig, nicht zu viel aber auch nicht mit knurrendem Magen losfahren. Das kann auch Reiseübelkeit vorbeugen. Unterwegs sind gesunde Kleinigkeiten wie Obst oder Gemüse sinnvoll. Immer genug trinken, idealerweise Wasser oder Tee. Wem schlecht wird, sollte einen sich nicht bewegenden Punkt am Horizont fixieren. Das helfe, den Magen wieder zu beruhigen. Wenn nicht, ist man für vorher eingepackte Spuckbeutel und Papiertücher dankbar.

Unterhaltung an Bord

Auf keinen Fall darf der liebste Plüschgenosse fehlen, um die Fahrt im Duo besser meistern zu können. Vor allzu großer Langeweile können auch Radio, Hörbücher, Bücher, Musik sowie gemeinsame Ratespiele bewahren und ein nettes Reiseklima schaffen.

Die Klimaanlage stellt man auch bei großer Hitze besser nicht zu kalt ein und richtet den Luftstrom nicht direkt auf den Körper, um Erkältungen zu vermeiden. Der ACE rät zu nicht mehr als 6 Grad Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur einzustellen. Das belastet den Kreislauf nach dem Aussteigen nicht so stark.

Nach fünf Stunden sollte Schluss sein

Insgesamt sollte eine Fahrt auch mit Unterbrechungen nicht länger als fünf Stunden am Tag dauern, nennt der ACE eine Faustregel. Bei den Pausen gilt nicht nur für die Kinder: Ein wenig Bewegung hilft, fit zu bleiben. Das Auto sollte dabei im Schatten parken. Notfalls die Armaturen mit einem hellen Tuch abdecken, um sie nicht zu stark aufheizen zu lassen.

Niemals dürfen Kinder oder Tiere im Sommer allein im Auto gelassen werden. Auch nicht nur kurz oder wenn es scheinbar noch nicht so warm ist, denn Innenräume heizen sich schnell auf. Es drohen Dehydrierung und Hitzschlag.

© dpa-infocom, dpa:200624-99-548214/2

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