Ferien in Schleswig-Holstein : So packt man das Auto richtig und sicher für den Urlaub

<p>Ist das ganze Gepäck sicher verstaut, steht der Urlaubsreise nichts mehr im Wege.</p>

Ist das ganze Gepäck sicher verstaut, steht der Urlaubsreise nichts mehr im Wege.

Sommer, Sonne, Ferienzeit: Für viele Schleswig-Holsteiner geht es nun mit dem Auto in den Urlaub. Damit die Mitfahrer und das Gepäck sicher verstaut sind, gilt es ein paar Ratschläge zu beherzigen.

Karen Bartel von
13. Juli 2018, 04:33 Uhr

Seit dieser Woche sind Sommerferien in Schleswig-Holstein. Das heißt für viele: die Familie einpacken, die Pflanzen vom Nachbarn versorgen lassen und ab in den Urlaub! Das Auto ist dabei ein beliebtes Transportmittel. Damit man mit der Familie samt Gepäck sicher am Reiseziel ankommt, sollte man folgende Tipps des ADAC beim Packen beachten.

1. Vor dem Packen: Sommercheck des Autos

Viele KfZ-Betriebe bieten in der Sommerzeit spezielle Checks an, die sinnvoll vor einer langen Autofahrt in den Urlaub sind. Dabei sollte Folgendes kontrolliert werden:

  • Bremsen
  • Fahrzeugbeleuchtung
  • Zustand der Sommerreifen (Reifenfülldruck und Profiltiefe)
  • Stände von Motoröl, Kühlmittel und Wischwasser
  • Klimaanlage

2. Von unten nach oben: Schweres Gepäck wird zuerst verstaut

Koffer und andere schwere Gegenstände dienen als Basis für das restliche, leichtere Gepäck, das oben drauf kommt. Dabei sollten erstere möglichst nahtlos an die Rücksitzlehne geschoben werden und die Rücksitze wirklich nur bei Bedarf umgeklappt werden.

3. Tetris spielen: Möglichst keine Lücken lassen

Das Gepäck sollte zudem so verteilt werden, dass die einzelnen Stücke sich möglichst gut miteinander verkeilen und so keine Lücken lassen. Damit schafft man eine sichere Gepäckladung. Kleinere Löcher könnte man beispielsweise noch mit Jacken, Schuh- oder Kulturbeuteln, die meist erst kurz vor Fahrtantritt eingepackt werden, auffüllen.

4. Damit alles an seinem Platz bleibt: Gepäcknetz oder Laderaumgitter nutzen

Vor allem wenn auf der Rückbank noch Mitfahrer sitzen und das Gepäck über die Höhe der Rücksitzlehne reicht, sollte dieses zusätzlich mit einem Gepäcknetz oder Laderaumgitter gesichert werden.

5. Zusätzliche Sicherung: Zurrgurte nutzen

Wenn möglich, sollte das gesamte Gepäck im Kofferraum mit einer Decke überspannt sein. Diese hilft zudem, dass kleiner Gepäckstücke sich nicht lösen und verrutschen. Außerdem ist so durch die Scheiben nicht gleich erkennbar, welcher Inhalt der Kofferraum birgt. Zusätzlich zur Decke eignen sich diagonal angebrachte Zurrgurte, die an den Zurrösen am Ladeboden angebracht werden.

6. Fit im Urlaub: Sportgeräte sicher transportieren

Fahrräder sollten am besten auf einem speziellen Transportträger zum Urlaubsziel gebracht werden. Geht es ans Meer, lassen sich Surfbretter und Kites am besten in einer passenden Dachbox verstauen. Kommt man nicht darum herum, Sportgeräte im Innenraum zu transportieren, sollten sie sicher festgezurrt sein.

7. Gepäck mit Überlänge: Das muss man beachten

Geht der Kofferraumdeckel nicht zu, darf die Ladung höchstens drei Meter über das Heck hinausragen. Sie muss ebenfalls mit einer roten Fahne gekennzeichnet sein. Nachts muss zudem das Warnlicht eingeschaltet sein. Generell liegt die maximale Fahrdistanz bei einem Überstand von mehr als 1,50 Metern bei 100 Kilometern.

Achtung:

Wer seine Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit einem Verwarnungsgeld von 35 Euro rechnen, bei Gefährdung sind es 60 Euro Bußgeld und ein Punkt, bei einem Unfall sogar 75 Euro und ein Punkt. Auch versicherungstechnisch kann verrutschende Ladung problematisch sein: Für dadurch entstandene Schäden muss die Kaskoversicherung nicht aufkommen. Quelle: ADAC

(mit Material von ADAC & djd Pressetreff)

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