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sh:z-Autotest : Seat Ateca: Ein preiswertes Spaß-Erlebnis

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Einsteigen und das Neueste (er)fahren mit dem sh:z-Autotest.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Der automobile Modetrend ist ungebrochen. Ein SUV, ein Geländewagen, soll es sein. Höher sitzen als im herkömmlichen Pkw, so etwas wie Dominanz beim Fahren ausspielen, ja, auch Stärke zeigen – dies alles spricht für die SUV-Sparte. Gewöhnlich langen die Autokonzerne bei Geländewagen kräftig zu. Zumeist teurer als jede Limousine werden die SUV`s auf die Straße geschickt. Oder auch ins Gelände. Kein Wunder, dass Fahrzeuge dieser  handfesten und  auch rustikalen Art besonders in der Landwirtschaft und im Handwerk beliebte Partner sind.

Seat, die spanische Tochter von Volkswagen, hat in nur einem halben Jahr mit ihrem ersten SUV gute Verkaufszahlen erzielt. Der Ateca ist kein Fremdling auf den Straßen. Was  auch am  Preis liegen mag. Das Einstiegsmodell, ein 115 PS starker Dreizylinder-Benziner, wird für 19 990 Euro angeboten. Damit sagt Seat der Konkurrenz den Kampf über den Preis an. Die Diesel-Modelle beginnen bei 23 190 Euro. 

Wir sind eine Klasse besser gefahren. Den Seat Ateca 2.0 TDI Xcellence. Ein flotter 150 PS-Diesel-Allrad. Und auch sonst mit allem drum und dran. Was den Preis natürlich nach oben treibt. 33 980 Euro kostet der von uns getestete Fünfsitzer. Ein Komfort-SUV.   Die Liste der Zusatzausstattung ist lang, von LED-Scheinwerfern, über die automatische Distanzregelung bis hin zur Rückfahrkamera.  Tolles Extra-Paket  für diesen Preis. Die Sechsgangschaltung  erweist sich dazu als leicht und bequem, sie ist in der Handhabung harmonisch im Übergang.

Bundes- und Landstraße, Innenstadtverkehr, Autobahn und ein Abstecher über Stock und Stein. Der Ateca gibt sich keine Blöße. Wir geben Vollgas auf der Autobahn, bei 210 km/h ist Schluss. Das Fahrzeug bleibt auch im oberen Drehzahlbereich verhältnismäßig leise. Leider schaffen wir nicht den vom Werk angegebenen Durchschnittsverbrauch von gut fünf Liter Diesel. Bei uns steht die sieben vor dem Komma. Im Stadtverkehr bei 7,5 Liter, bei schneller Fahrt auf der Autobahn verbraucht der Ateca auch schon mal gern an die acht Liter. Was aber bei einem Fahrzeug dieser Größenordnung völlig normal ist. Und beim Allradantrieb allemal.

Leichte Probleme gibt es beim Öffnen und Schließen der Kofferraumtür. Die Fernbedienung funktioniert nicht. Und auch das Öffnen per Fuß unter der hinteren Stoßstange misslingt. Wir müssen die Tür  von Hand nach oben bugsieren. Was auch gelingt. Muss ja nicht immer alles automatisch gehen. Fazit: Ein SUV, der große Freude bereitet.

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