Schadet das Fahren im Stau der Kupplung?

Im Stop-and-go-Verkehr sollten Fahrer in einem kleinen Gang fahren und möglichst selten kuppeln. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Im Stop-and-go-Verkehr sollten Fahrer in einem kleinen Gang fahren und möglichst selten kuppeln. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Essen (dpa/tmn) - Eine Autoschlange bis zum Horizont und es geht nicht voran: Stop-and-go-Verkehr strapaziert nicht nur die Nerven des Fahrers, auch die Kupplung kann darunter leiden.

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26. Mai 2013, 11:44 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Eine Autoschlange bis zum Horizont und es geht nicht voran: Stop-and-go-Verkehr strapaziert nicht nur die Nerven des Fahrers, auch die Kupplung kann darunter leiden.

In einem Stau müssen Autofahrer ständig anfahren und abbremsen. Das ist in der Regel mit häufigem Aus- und Einkuppeln der Gänge verbunden. Dabei erhitzen sich die Kupplungsbeläge und verschleißen. Ähnlich geht es den Bremsbelägen beim Bremsen. Geraten Fahrer in einen Stau, sollten sie deshalb möglichst schonend mit der Kupplung umgehen, rät der TÜV Nord.

Weniger beansprucht werden die Beläge, wenn der Autofahrer beim Schalten zügig und zugleich sanft einkuppelt. Schlecht sei es, den Fuß auf dem Pedal zu lassen und die Kupplung bei eingelegtem Gang schleifen zu lassen, so der TÜV Nord. Das begünstigt den Verschleiß. Ist im Stau bei zähfließendem Verkehr nur Stop-and-Go möglich, empfiehlt es sich, in einem kleinen Gang zu fahren und möglichst selten zu kuppeln.

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