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Auto : Reifen, Licht, Frostschutz: Worauf Sie beim Winter-Check achten sollten

vom
Aus der Onlineredaktion

Für das Auto stellt die kalte Jahreszeit eine besondere Herausforderung dar. Um für Nebel, Schnee und Eis gerüstet zu sein, sollten Autofahrer ihren Wagen regelmäßig überprüfen lassen.

Kiel | Auch wenn sich die Außentemperaturen dem Wintermodus nur langsam annähern - spätestens dieser Tage sollten Autofahrer ihren Wagen fit für die kalte Jahreszeit machen, sagt Ulf Evert, Pressesprecher des ADAC Schleswig-Holstein. Doch was gilt es dabei alles zu beachten? Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:   

Reifen

Foto: Fotolia
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Die Daumenregel ist klar: Von O bis O. Von Oktober bis Ostern sollten Autofahrer mit Winterreifen unterwegs sein. Das gilt auch für Autofahrer in Schleswig-Holstein trotz seiner vergleichsweisen flachen Lage. „Winterreifen nutzt man nicht nur dort, wo Berge und Täler vorhanden sind, sondern dort, wo die Temperatur unter 7 Grad absinkt. Das ist auch im Norden der Fall“, sagt Evert.

„Schon bei diesen Temperaturen hat der Winterreifen verbesserte Stabilitätseigenschaften als ein Sommerreifen. Die weiche Laufstreifenmischung eines Winterreifens ist bei niedrigen Temperaturen flexibel.“ Sommerreifen hingegen würden verhärten und nicht den notwendigen Grip zur Straße bieten.

Von dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Profil für Reifen (1,6mm) hält der ADAC wenig. Evert sagt: „Wenn die Profiltiefe des Reifens 4 mm unterschreitet, sollten neue Pneus aufgezogen werden.“

Licht

Foto: imago/MiS
Foto: imago/MiS
 

Grundsätzlich gilt: Das Licht sollte zu jeder Jahreszeit einwandfrei funktionieren. „Allerdings ist jetzt vor allem darauf zu achten, dass alle Birnen funktionieren, die Scheinwerfer so eingestellt sind, dass sie entgegenkommenden Verkehr nicht blenden und dass auch die Zusatzbeleuchtung, wie etwa die Nebelschlussleuchte, funktioniert.“

Batterie

Foto: Fotolia
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Wenn die Temperaturen fallen, lässt sie Autofahrer regelmäßig im Stich: die Batterie. Daher rät Evert: „Nach drei Jahren empfiehlt sich ein umfangreicherer Check. Wenn das Auto morgens schlecht anspringt oder die Scheinwerfer schwächer werden, ist ein Ersatz der Batterie meist sofort vonnöten.“

Frostschutz

Foto: Fotolia
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Damit das Wasser im Kühler und der Scheibenwischanlage nicht gefriert, sollten Autofahrer unbedingt daran denken, einen Frostschutz einzufüllen. „Der ADAC empfiehlt einen Frostschutz bis minus 25 Grad“, sagt Evert. „Außerdem sollte der Stand regelmäßig überprüft und gegebenfalls nachgefüllt werden.“

Türschloss-Vereisung

Foto: imago/Felix Jason
Foto: imago/Felix Jason
 

„Türschlossenteiser verlieren an Bedeutung, da die meisten Türschlösser inzwischen elektronisch zu öffnen sind“, sagt Evert. Allen anderen rät er: „Der Enteiser gehört ins Gepäck und nicht ins Handschuhfach. Wichtig ist es, die Gummidichtungen der Türen vor dem ersten Frost mit einem dafür erhältlichen Mittel zu behandeln und geschmeidig zu machen.“

Karosserie

Foto: imago/Geisser
Foto: imago/Geisser

Bei Minusgraden bleiben die meisten Waschanlagen geschlossen, doch gerade dann sollten Autofahrer bei nächster Gelegenheit ihren Wagen wieder reinigen. „Das Streusalz greift den Lack an und Schmutzpartikel können sich an den Bremsen festsetzen.“

Auf unbefestigtem Grund, etwa Schotter oder heimischen Wiese, ist das Waschen verboten. Evert: „Grundsätzlich ist die fachmännische Reinigung in einer Waschanlage eigentlich immer schneller und vor allem auch gründlicher.“

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erstellt am 23.11.2015 | 07:24 Uhr

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