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Auto : Neues zur IAA: Starke Studien und frische Designs

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Peugeot will auf der Internationalen Automobilausstellung mit einer starken Sport-Studie des 308 auftrumpfen. Opel bringt einen aufgefrischten Insignia nach Frankfurt mit. Und Land Rover zeigt eine Hybridversion des Range Rover.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 13:16 Uhr

Peugeot 308 R leistet 270 PS

Peugeot liebäugelt mit einer Sportversion des neuen 308. Die Franzosen stellen dem Kompaktklassemodell bei seiner Premiere auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 14. bis 22. September) die Studie 308 R Concept mit 199 kW/270 PS starkem Vierzylinder-Turbobenziner zur Seite. Der gerade einmal 1,6 Liter große Motor in Kombination mit 6-Gang-Handschaltung stammt aus dem Sportcoupé RCZ R, das auf der IAA ebenfalls seinen Einstand gibt. Ob es der 308 R in die Serienproduktion schafft, ist noch unklar, aber laut einem Sprecher «nicht unrealistisch».

Optisch hebt sich die R-Version deutlich vom konventionellen 308 ab: In der bulligen Frontschürze klaffen große Lufteinlässe. Die weitgehend aus Carbon gefertigte Karosserie ist tiefer gelegt und die Spur um insgesamt 6 Zentimeter verbreitert. Zur Fahrleistung macht Peugeot noch keine Angaben, zum Verbrauch schon: Der 308 R Concept soll sich im Schnitt mit 6,3 Litern auf 100 Kilometern begnügen (CO2-Ausstoß: 145 g/km).

Aufgefrischter Opel Insignia OPC

Mit frischer Optik und verändertem Fahrwerk präsentiert Opel auf der IAA den überarbeiteten Insignia OPC. Die 239 kW/325 PS starke Sportversion des Opel-Flaggschiffs zeichnet sich durch ein verbessertes Fahrverhalten aus, das vor allem durch Änderungen an der Hinterachse erreicht worden sei, wie der Hersteller mitteilte. Wann und zu welchem Preis der regulär bis zu 250 m/h schnelle Allradler zu den Händlern kommt, verriet Opel indes noch nicht.

Infiniti will in Kompaktklasse einsteigen

Die Nissan-Luxusmarke Infiniti plant den Einstieg in die Kompaktklasse. Auf IAA stellen die Japaner die Fahrzeugstudie Q30 Concept vor. Mit seinem auffälligen Karosseriedesign soll sich das Schrägheckmodell von Gegnern wie der Mercedes A-Klasse, dem 1er BMW oder dem Audi A3 abheben. Markant sind zum Beispiel die geschwungenen seitlichen Linien und das weit nach hinten gezogene Dach. Infiniti beschreibt die Karosserieform des Edel-Kompakten selbst als Mix aus Coupé, Limousine und Crossover. Angaben zu technischen Daten, Fahrleistungen und den Chancen für die Serienproduktion machte der Hersteller noch nicht.

Hybridversion des Range Rover für rund 120 000 Euro

Die Hybridversion des Range Rover wird rund 120 000 Euro kosten. Das kündigte der britische Hersteller Land Rover am Rande einer Langstreckenfahrt mit dem Luxusgeländewagen in Berlin an. Das im Vergleich zum konventionellen Diesel um rund ein Viertel sparsamere Hybridmodell feiert seine Premiere in Frankfurt und kommt Anfang 2014 in den Handel. Zeitgleich soll es die Antriebstechnik auch für den Range Rover Sport geben.

Für rund 30 000 Euro Aufpreis gegenüber dem Basisdiesel bauen die Briten zusätzlich zum Selbstzünder mit sechs Zylindern und 3,0 Litern Hubraum einen Elektromotor ein, der aus Lithium-Ionen-Akkus Strom bekommt. So steigt die Leistung auf 250 kW/340 PS und das maximale Drehmoment auf 700 Newtonmeter. Zwar kann der Geländewagen mit dem 35 kW/48 PS starken E-Aggregat bis maximal Tempo 50 auch bis zu 1,6 Kilometer ohne Verbrenner fahren. Doch in erster Linie soll der Elektroantrieb den Diesel unterstützen, um Sprit zu sparen. Der Normverbrauch geht laut Land Rover auf 6,4 Liter zurück (CO2-Ausstoß: 169 g/km).

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