MBUX mit Dialogsteuerung : Mercedes bringt neuen Sprachassistenten ins Auto

Debütiert im Sommer zunächst in der neuen A-Klasse und soll bis 2020 in allen Autos mit Stern verfügbar sein: Das neue Mercedes-Infotainmentsystem MBUX mit eigenem Sprachassistenten. /dpa-tmn
Foto:
Debütiert im Sommer zunächst in der neuen A-Klasse und soll bis 2020 in allen Autos mit Stern verfügbar sein: Das neue Mercedes-Infotainmentsystem MBUX mit eigenem Sprachassistenten. /dpa-tmn

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vages hat Mercedes sein neues Infotainmentsystem MBUX vorgestellt. Ein Bestandteil ist ein eigener Sprachassistent. Mit ihm sollen Autofahrer in den Dialog mit dem Auto treten können.

shz.de von
10. Januar 2018, 14:13 Uhr

Siri, Alexa & Co bekommen Konkurrenz im Auto. Denn als erster Pkw-Hersteller führt Mercedes einen eigenen Sprachassistenten ein.

Wer das Bediensystem mit den Worten «Hey Mercedes» begrüßt, der kann künftig nahezu alle Fahrzeugfunktionen vom Radio bis zur Sitzheizung auch im Dialog steuern. So soll man sich Musik wünschen, das Wetter abfragen oder Sonderziele heraussuchen lassen können, teilte der Hersteller mit.

Die neue Dialogsteuerung wird zum Start in 13 Sprachen verfügbar sein. Sie ist Teil der Mercedes-Benz User Experience (MBUX), die auf der Elektronikmesse CES in Las Vages (noch bis 12. Januar) vorgestellt wurde. Einher geht sie mit einer neuen Generation von Kombiinstrument und Bediensystem, für die der breite Bildschirm aus E-Klasse & Co weiterentwickelt wird. Die Grafiken sind aufwendiger, die Informationsdichte ist höher. Man kann man kann die Anzeigen noch individueller gestalten. Und vor allem gibt es jetzt auch bei Mercedes einen Touchscreen.

Daneben baut Mercedes weiterhin auf die Touchfelder im Lenkrad und auf ein modernisiertes Touchpad auf dem Mitteltunnel. All das müsse man künftig aber noch seltener benutzen, verspricht der Hersteller. Denn mit künstlicher Intelligenz lerne das Auto seinen Nutzer von Fahrt zu Fahrt besser kennen und schlage passende Eingaben immer öfter automatisch vor.

Zum ersten Mal zum Einsatz kommt die Technologie in der neuen A-Klasse, die ihre Publikumspremiere im März auf dem Genfer Salon feiert und im Sommer in den Handel kommt. Doch danach will Mercedes die Technik nach eigenen Angaben schnell ausrollen: «Bis 2020 gibt es das in all unseren Autos», kündigte ein Entwickler an.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert