Auto : Leichtbau-Auto trifft Superbike: VW bestückt XL1 mit Ducati-Motor

Der VW XL1 (im Bild) fährt mit einem sparsamen Hybridantrieb. Mehr Fahrspaß verspricht die Studie XL Sport auf Basis des Ein-Liter-Autos mit fast 200 PS starkem Motorradmotor von Ducati.
Der VW XL1 (im Bild) fährt mit einem sparsamen Hybridantrieb. Mehr Fahrspaß verspricht die Studie XL Sport auf Basis des Ein-Liter-Autos mit fast 200 PS starkem Motorradmotor von Ducati.

Die Kleinserienproduktion des Leichtbau-Autos VW XL1 bedeutet nicht, dass die Entwicklungsphase schon abgeschlossen wäre. Das neue Projekt der Wolfsburger heißt XL Sport.

shz.de von
30. September 2013, 11:16 Uhr

Beim XL Sport spielt der Kauf des italienischen Motorradbauers Ducati durch die VW-Konzerntochter Audi eine entscheidende Rolle: Der Motor in der Studie für einen leistungsstarken Ableger des stromlinienförmigen Spritsparmobils stammt aus dem Ducati-Superbike 1199 Panigale, erklärte VW-Sprecher Harthmuth Hoffmann. In dem Motorrad entwickelt der 1,2 Liter große Zweizylinder 143 kW/195 PS.

Welche Fahrleistungen der Superbike-V2 im weniger als 800 Kilogramm schweren XL Sport ermöglicht, war bei VW noch nicht zu erfahren. Auch zu Verbrauchswerten machte das Unternehmen noch keine Angaben. Die Kraftübertragung erfolgt über das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das auch im XL1 montiert ist, und über ein Zwischengetriebe, sagte Hoffmann.

Der VW XL1 fährt mit einem Plug-in-Hybridantrieb, bei dem ein 35 kW/48 PS starker Zweizylinder-Diesel und ein Elektromotor mit 20 kW/27 PS zusammenarbeiten. Damit kommt der Wagen laut Hersteller auf einen Normverbrauch von 0,9 Litern.

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