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Kette oder Kardanwelle am Motorrad - Was ist besser?

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Essen (dpa/tmn) - Bei Motorrädern gibt es zwei gängige Lösungen für die Kraftübertragung aufs Hinterrad: Kette oder Kardanwelle. Aber was ist besser? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, erklärt der TÜV Nord.

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erstellt am 24.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Bei Motorrädern gibt es zwei gängige Lösungen für die Kraftübertragung aufs Hinterrad: Kette oder Kardanwelle. Aber was ist besser? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, erklärt der TÜV Nord.

Die meisten Maschinen verfügen über einen Kettenantrieb - der ist günstig in der Fahrzeugproduktion und wiegt wenig. Allerdings sind Kette und Zahnräder verschleißanfällig und wartungsintensiv: Am regelmäßigen Reinigen, Fetten und Nachspannen führt kein Weg vorbei. Weitere Nachteile: Schmierfett spritzt an Kleidung und Maschine, und durch die offene Bauweise besteht ein Verletzungsrisiko.

Im Vergleich zur offenen Kette gilt die abgekapselte Kardanwelle zwischen Getriebe und Hinterachse als sicher und bis auf gelegentliche Ölwechsel pflegeleicht. Diese Antriebsvariante, die beispielsweise die Hersteller BMW und Moto Guzzi bevorzugen, ist laut den TÜV-Experten aber teurer und obendrein schwerer, was zulasten der Fahrleistung gehe. Die Kardan-Technik sei prinzipiell langlebig - doch wenn das System zum Beispiel undicht wird, müssten sich Biker auf hohe Reparaturkosten einstellen.

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