Tüv-Plaketten 2017 : Keine Zeit verlieren: Plakettencheck im Februar

<p>Ist die Plakette seit mehr als zwei Monaten abgelaufen, verlangt der Gesetzgeber eine vertiefte Prüfung. Dafür werden außerdem 20% Aufschlag berechnet.</p>
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Ist die Plakette seit mehr als zwei Monaten abgelaufen, verlangt der Gesetzgeber eine vertiefte Prüfung. Dafür werden außerdem 20% Aufschlag berechnet.

Wer noch immer mit rosafarbener Prüfplakette mit der Zahl 17 auf dem Nummernschild unterwegs ist, sollte bald einen Termin zur Hauptuntersuchung vereinbaren. Sonst kann es ab März teuer werden.

shz.de von
05. Februar 2018, 03:56 Uhr

Die rosafarbenen Prüfplaketten mit der Zahl 17 auf den hinteren Kennzeichen von Autos, Anhängern, Motorrädern und anderen Kraftfahrzeugen laufen spätestens zum Jahreswechsel ab. In welchem Monat genau, das erkennt man an der Zahl, die nach oben zeigt – zum Beispiel 12 für den Dezember. Zeigt die Plakette demnach noch beispielsweise auf September 2017, droht dem Fahrer schon ab Dezember 2017 ein Verwarnungsgeld von 15 Euro, wenn die Hauptuntersuchung bis dahin nicht abgeschlossen wurde.

Die HU-Prüfplakette befindet sich auf dem hinteren Nummernschild der Autos.
Foto: dpa/Andrea Warnecke
Die HU-Prüfplakette befindet sich auf dem hinteren Nummernschild der Autos.
 

Gleich 25 Euro werden fällig, wenn man die Hauptuntersuchung mehr als vier Monate verschiebt. Nach acht Monaten schlägt der Verzug gar mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg zu Buche. Achtung: Fahrer, die 2018 noch mit rosafarbener Plakette unterwegs sind, riskieren auch ihren Versicherungsschutz. Wer ohne gültige Plakette einen Unfall verursacht oder an einem Unfall beteiligt ist, muss womöglich für entstandene Schäden tief in die eigene Tasche greifen.

Keine Zeit schinden

Rückdatierung aufgehoben: Der Termin für die nächste HU orientiert sich inzwischen wieder am Termin der tatsächlich durchgeführten HU. Laut Tüv Süd-Experten ist das aber keine Einladung zum Zeitschinden. Denn wer mehr als zwei Monate überzieht, muss zur erweiterten Prüfung – und zahlt einen Aufschlag auf die Gebühr von 20 Prozent. Grund ist die dann vorgeschriebene vertiefte Prüfung. Außerdem muss aufgrund des fortgeschrittenen Zeitraumes mit erhöhtem Verschleiß und damit höheren Reparaturkosten gerechnet werden.

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