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TÜV-Report 2015 : Keine Plakette: Jedes vierte Auto hat Mängel

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Der TÜV-Report 2015 hält fest: Besonders häufig verweigern Prüfer die Plakette wegen Beleuchtungsproblemen.

Berlin | Jedes vierte Auto fällt beim TÜV durch. Mit sicherheitsrelevanten Mängeln wie abgenutzten Bremsen und Reifen schickten die Prüfer 23,5 Prozent der Wagen noch mal in die Werkstatt, wie der TÜV gestern mitteilte. Im Vorjahr lag die Quote mit 24,9 Prozent etwas höher. Häufig verweigern die Prüfer die Plakette wegen Problemen mit der Beleuchtung. „Hier sind vor allem die Autofahrer und die Werkstätten in der Verantwortung“, hieß es. Besitzer eines jungen Mercedes SLK, Audi A6 und Mercedes GLK haben bei der Hauptuntersuchung (HU) am wenigsten Ärger wegen Mängeln.

Bis zu dreijährige Exemplare des SLK haben demnach mit 2,4 Prozent die wenigsten erheblichen Mängel. Das lässt den TÜV-Experten zufolge auf eine gute Verarbeitungsqualität schließen, was wiederum für Gebrauchtwagenkäufer interessant sein kann. Beim A6 beträgt die Mängelquote 2,9 Prozent, beim GLK 3,6 Prozent. Schlusslichter der jungen Fahrzeuge bis drei Jahre sind der Dacia Logan (15,7 Prozent), Alfa Romeo Mito (15,6) und Fiat Panda (14,8).

TÜV-Report 2015
TÜV-Report 2015 Foto: dpa

Unter den vier- bis fünfjährigen Autos kommt der Mazda3 auf die beste Mängelquote (5,4 Prozent), gefolgt vom Porsche 911 (6,4) und den drei drittplatzierten Modellen Toyota IQ, Toyota Avensis und VW Polo (je 6,5). Am Ende rangieren in dieser Altersgruppe der Fiat Doblo (25,8 Prozent), Dacia Logan (25,5) und Renault Kangoo (25,4). Die Gruppe der sechs- bis siebenjährigen Wagen wird in dem aktuellen TÜV-Report vom Porsche 911 mit einer Mängelquote von 10,5 Prozent angeführt. Platz zwei belegt der Mazda2 (11,2 Prozent), Platz drei der VW Golf Plus (11,5). Die letzten Ränge belegen der Renault Laguna (33), Dacia Logan (32,8) und Renault Kangoo (31,9).

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erstellt am 06.Nov.2014 | 06:30 Uhr

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