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Auto : IAA-Premieren: Von Audi A3 Cabrio bis Smart Fourjoy

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Frankfurt am Main (dpa/tmn) – Premieren werden auf der Internationalen Automobil-Ausstellung viele gefeiert. Interessant sind vor allem die für den Land Rover Discovery, Ford Mondeo, Dacia Duster und das Audi A3 Cabrio. Aber auch die neue Smart-Studie ist sehenswert.

Neues Audi A3 Cabrio basiert auf Limousine

Audi baut den neuen A3 wieder als Cabrio. Wie der Hersteller vor der Premiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, Publikumstage: 14. bis 22.9.) in Frankfurt mitteilte, soll die Open-Air-Variante des Kompaktklassmodells im Frühjahr 2014 an den Start gehen und mindestens 31 700 Euro kosten. Das Cabrio basiert nicht mehr auf dem Dreitürer, sondern auf der Limousine und geht entsprechend in die Länge: Statt 4,24 Meter misst der offene Viersitzer laut Audi künftig in der Länge 4,42 Meter und bietet bei ebenfalls gewachsenem Radstand mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Der Kofferraum unter dem elektrischen Stoffdach fasst 287 Liter. Angeboten wird das Cabrio zunächst mit drei Motorisierungen: Die Benziner schöpfen aus 1,4 und 1,8 Liter Hubraum 103 kW/140 PS und 132 kW/180 PS, der 2,0 Liter große Diesel steht mit 110 kW/150 PS im Datenblatt. Weitere Motoren - vom 1,6-Liter-TDI mit 81 kW/110 PS bis zum 2,0-Liter-TFSI für das S3 Cabrio mit 221 kW/300 PS - sollen bis zum Sommer folgen.

Facelift für den Land Rover Discovery

Der Land Rover Discovery bekommt ein neues Gesicht und optimierte Assistenzsysteme. Das kündigte der Geländewagenhersteller vor der Premiere auf der IAA an. Zu erkennen ist der aufgefrischte Discovery unter anderem am verchromten Kühlergrill und dem großen Modellnamen am Rand der Motorhaube. Die einzige große technische Änderung bleibt Kunden in Deutschland vorenthalten: Weil der mindestens 47 000 Euro teure Discovery hierzulande nur mit zwei V6-Dieseln mit 155 kW/211 PS und 188 kW/256 PS angeboten wird, spielt der neue V6-Benziner mit 3,0 Litern Hubraum und 250 kW/340 PS als Ersatz für den V8-Motor keine Rolle. Immerhin haben die Briten aber auch die Diesel so optimiert, dass der CO2-Ausstoß um ein paar Gramm auf 207 beziehungsweise 213 g/km sinkt.

Ford will Mondeo-Kunden mit Privilegien locken

Mit einer neuen Version des Mondeo startet Ford ein neues Kundenbindungsprogramm. Käufer des Markenflaggschiffs, das in neuer Auflage ab zweiter Jahreshälfte 2014 lieferbar sein soll, erhielten zum Beispiel einen Hol- und Bringdienst bei Inspektionen. Das gilt laut Ford allerdings nur für die ab 2015 verfügbare Ausstattungsvariante Vignale, die der Hersteller erstmals auf der IAA zeigt. Die Vignale-Variante von Limousine und Kombi des Mondeo wird aufgewertet und bekommt viel Chrom, Leder und Extras. Das Kundenbindungsprogramm orientiert sich an Vielflieger-Programmen von Fluglinien. Zu den speziellen Dienstleistungen gehören laut Ford eigene Bank- oder Kreditkarten und kostenlose Autowäschen während der gesamten Laufzeit eines Fahrzeugs. Nach dem Start des Mondeo als Vignale soll es das Angebot schrittweise auch für andere Modellreihen geben.

Neuer Dacia Duster startet zum alten Preis

Mehr Auto für das gleiche Geld: Dacia zeigt auf der IAA die überarbeitete Version des Duster. Das Design wurde aktualisiert, der Innenraum aufgemöbelt und die Motoren optimiert. Der Preis beginnt aber unverändert bei 10 490 Euro, teilte das Unternehmen mit. Die wichtigste Neuerung gibt es unter der Haube: Neben den Dieseln mit 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS sowie dem auf Wunsch auch als Flüssiggas-Umbau lieferbaren Benziner mit 77 kW/105 PS hält dort ein neuer Turbo-Benzin-Direkteinspritzer Einzug, teilt Dacia mit. Der Vierzylinder hat 1,2 Liter Hubraum, leistet 92 KW/125 PS und verbraucht im Mittel 6,0 Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 140 g/km und macht den Duster dem Hersteller zufolge zu einem der sparsamsten Benziner unter den kompakten Geländewagen. Zu erkennen ist der aufgefrischte Duster von außen an einer geänderten Front mit etwas mehr Chrom und innen am neuen Armaturenbrett.

Smart baut wieder einen Viersitzer

Eine Studie, zwei Botschaften: Das Showcar Smart Fourjoy gibt einen Vorgeschmack auf das Design der nächsten Generation des Kleinstwagens und deutet zugleich auf die Erweiterung der Modellpalette hin. Denn das als offener Strand-Buggy konzipierte IAA-Modell zeigt den Smart erstmals nach über einem Jahrzehnt wieder als Viersitzer, erklärte die Daimler-Tochter Smart. Ende 2014 sollen der Nachfolger des Smart Fortwo und der neue Forfour in den Handel kommen, sagte ein Sprecher. Vom aktuellen Modell übernimmt Smart für die Neuauflage die Tridion-Sicherheitszelle, die weit in die Ecken gerückten Räder und das Heckmotorprinzip. Das komplett neue Frontdesign mit markanten Tagfahrleuchten und einem rahmenlosen Kühlergrill mit wabenförmigen Öffnungen gibt dem Auto ein erwachseneres Gesicht. Beim Antrieb für das Showcar hat sich Smart für einen 55 kW/75 PS starken Elektromotor entschieden, wie es ihn für das aktuelle Modell schon zu kaufen gibt.

Fiat 500L Living: Siebensitzer kostet ab 20 550 Euro

Fiat hat die Preise für den siebensitzigen Cinquecento bekanntgegeben: Mit dritter Reihe im Fond kostet der 500L Living ab 20 550 Euro, sagte ein Firmensprecher. Wer den 4,35 Meter langen Wagen als Fünfsitzer haben möchte, zahlt 800 Euro weniger. Die kleine Großraumlimousine kommt nach ihrer Premiere auf der IAA in den Handel. Anfangs stehen zwei Ausstattungslinien und vier Motorisierungen zur Wahl: Der verfügbare Turbobenziner schöpft aus 0,9 Litern Hubraum 77 kW/105 PS, die drei Turbodiesel leisten von 62 kW/85 PS bis 88 kW/120 PS. Je nach Antrieb liegt der Normverbrauch laut Fiat zwischen 4 und 4,8 Litern (CO2-Ausstoß: 105 bis 120 g/km). Die Serienausstattung umfasst unter anderem Klimaanlage, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Audiosystem mit Touchscreen und Freisprechanlage, Multifunktionslenkrad, sechs Airbags und ESP.

Webseite der IAA

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erstellt am 09.Sep.2013 | 14:16 Uhr

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