Elektro-Wicht aus Japan : Honda «e» startet im Frühjahr durch

Auch die Rückleuchten sind rund: der Honda «e» auf dem Frankfurter Messestand.  /dpa-tmn
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Auch die Rückleuchten sind rund: der Honda «e» auf dem Frankfurter Messestand.  /dpa-tmn

Knubbelig und abgerundet: Bei seinem neuen Mini-Stromer setzt Honda auf das Kindchenschema. Auf den Markt kommen zwei Motorvarianten. Eine Schnellladefunktion ist immer dabei.

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10. September 2019, 14:26 Uhr

Schnörkellos mit glatten Flächen, leichten Wölbungen und abgerundeten Kanten - so präsentiert Honda die Serienversion seines vollelektrischen Kleinwagens «e» auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 12. bis 22. September).

Ab Frühsommer 2020 soll der rund 3,90 lange, knubbelig wirkende Viertürer mit den kurzen Überhängen zu den Kunden rollen. Geplant sind zwei Leistungsstufen. Die kleine Variante startet ab 33 850 Euro. Das stärkere Modell will Honda ab 36 850 Euro anbieten.

So gibt es den «e» mit 100 kW/136 PS und mit 113 kW/154 PS - das maximale Drehmoment des Elektromotors liegt in beiden Fällen bei 315 Newtonmeter (Nm). Die Reichweite des Akkus gibt Honda mit bis zu 220 Kilometern an. Per Schnellladefunktion soll der Stromspeicher innerhalb von einer halben Stunde wieder 80 Prozent der Energie bereitstellen.

Optisch nah am Prototypen von Genf

Der «e» unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Serienprototyp, der im Frühjahr auf dem Genfer Salon stand. So ersetzen auch in der Serie Kameras und Monitore im Inneraum herkömmliche Seitenspiegel. Auch behält das Auto zugunsten einer besseren Aerodynamik versenkbare Türgriffe.

Aus der farblich abgehobenen Frontblende leuchten zwei runde Scheinwerfer. Am Heck wiederholt sich der Look mit zwei runden Heckleuchten. Innen verzichtet der Kleinwagen auf eine Mittelkonsole. Das Armaturenbrett wird durch fünf aufrecht stehende Displays geprägt, darunter zwei 12,3-Zoll-Bildschirme.

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