Auto : Fahrrad- und Auto-News: Vom Überflieger bis zum Sportler

Schwarze Haube, rote Flügel: So kommt die letzte Ausführung des Mercedes SLS AMG vor dem Produktionsende daher.
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Schwarze Haube, rote Flügel: So kommt die letzte Ausführung des Mercedes SLS AMG vor dem Produktionsende daher.

Es ist die «Final Edition»: Wie der Name schon verrät, läutet dieses Modell das Produktionsende des Mercedes SLS AMG ein. Wer zwei Räder lieber mag als vier, für den ist das FlyKly-Hinterrad interessant. Es macht gewöhnliche Fahrräder zu Pedelecs.

shz.de von
15. November 2013, 15:16 Uhr

«Final Edition» des Mercedes SLS AMG

Ein Überflieger setzt zur Landung an: Mercedes lässt die Produktion des SLS AMG auslaufen und legt von dem 2009 vorgestellten Supersportwagen noch eine «Final Edition» auf. Gezeigt wird das auf 350 Exemplare limitierte Sondermodell Ende November zum ersten Mal auf den Automessen in Tokio und Los Angeles, ausgeliefert werden Coupé und Roadster kurz danach. Die Preise für die vor allem optisch veredelte Sonderserie auf Basis des 435 kW/591 PS starken SLS AMG GT will das Unternehmen zur Messepremiere bekanntgeben. Zwar wird die Produktion des SLS AMG eingestellt. Doch die Mercedes-Tochter AMG ist mit ihrem ersten selbst entwickelten Sportwagen offenbar auf den Geschmack gekommen: Im nächsten Herbst soll es ein neues Modell geben, kündigte das Unternehmen an.

Überarbeiter Lexus CT 200h soll leiser werden

Rund drei Jahre nach dem Start des Lexus CT 200h gönnt die Toyota-Luxusmarke dem kompakten Vollhybrid-Modell ein Facelift. Das Frontdesign wird an die aktuelle Formensprache der Marke angepasst, auffälligste Neuerung ist der große Kühlergrill in Diabolo-Form. Auch am Heck gibt es Designänderungen. Außerdem wird die Laufkultur des 100 kW/136 PS starken Benzin-Hybridantriebs laut einem Unternehmenssprecher verbessert: Beim starken Beschleunigen soll der Antrieb durch Anpassung der Motordrehzahlen nicht mehr so laut aufheulen. Das hatten Kunden kritisiert. Der überarbeitete CT 200h kommt laut Lexus im Frühjahr 2014 auf den Markt. Ob sich der Preis ändern wird, ist noch offen. Aktuell kostet er ab 29 400 Euro.

VW Tiguan als sportliches Sondermodell

Volkswagen legt den Tiguan als sportliches Sondermodell Exclusive auf. Zur Ausstattung des Kompakt-SUVs auf Basis der Linie Sport & Style gehören unter anderem spezielle 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Stoßfänger in Wagenfarbe, schwarze Schweller und Radlaufverbreiterungen. Im Innenraum gibt es rotes Leder. Der mindestens 31 175 Euro teure Tiguan Exclusive bekommt außerdem ein Sportfahrwerk und Sportsitze für Fahrer und Beifahrer.

Peugeot 807 nur noch mit gehobener Ausstattung

Den Van 807 bietet Peugeot zum Ende seiner Laufzeit nur noch in der neu eingeführten Ausstattungslinie Style an. Diese entspricht überwiegend der bisherigen Top-Version Allure, erklärt der französische Autobauer. Außerdem hat der Wagen ein Navigationssystem mit 7-Zoll-Display und Bluetooth-Schnittstelle an Bord. Die Sitzbezüge mit Alcantara-Elementen sind in Schwarz-Grau gehalten. Für Vortrieb sorgt ein in zwei Leistungsstufen verfügbarer 2,0-Liter-Diesel mit wahlweise 100 kW/136 PS oder 120 kW/163 PS, für die Peugeot einen Normverbrauch von 5,9 Litern ausweist (CO2-Ausstoß: 155 g/km). Der 807 Style kostet ab 35 150 Euro.

Kia kündigt Soul-Elektroversion für den Sommer an

Im kommenden Jahr bringt Kia mit dem Soul EV sein erstes Elektromobil für die internationalen Märkte zu den Händlern. Als Verkaufsstart der E-Version des kantigen Vans für Deutschland und den Rest Europas nannte eine Sprecherin den Sommer. Die Leistung des Elektromotors gibt Kia mit 81 kW/110 PS an, die Höchstgeschwindigkeit mit 145 km/h. Die verbaute Lithium-Ionen-Polymer-Batterie hat eine Kapazität von 27 Kilowattstunden, die für eine Reichweite von bis über 200 Kilometern sorgen soll. Voll entladen dauert es mittels Haushaltssteckdose rund fünf Stunden, den Akku komplett aufzufrischen. An einer Schnellladestation genügten allerdings 25 Minuten, um 80 Prozent der Kapazität zu erreichen, so Kia. Derzeit durchlaufen Prototypen noch die Testphase. Vorläufigen Messungen zufolge ermöglichen 285 Newtonmeter Drehmoment, das Batterieauto in weniger als zwölf Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Zum Preis des Soul EV machte Kia noch keine Angaben, der Wagen dürfte aber günstiger als das Konkurrenzmodell BMW i3 werden und damit um die 30 000 Euro kosten.

Jaguar bringt F-Type im Frühjahr auch als Coupé

Erst der Roadster, jetzt das Coupé: Ein halbes Jahr nach dem offenen F-Type zeigt Jaguar seinen neuen Sportwagen Ende November zeitgleich auf den Messen in Los Angeles (22.11. bis 1.12.) und Tokio (23.11. bis 1.12.) auch mit festem Dach. Das hat der Hersteller angekündigt. Der Zweisitzer orientiert sich an der IAA-Studie C-X16 von 2011 und soll im Frühjahr 2014 in den Handel kommen. Angaben zu den Motoren machte Jaguar noch nicht. Doch laut Unternehmenskreisen wird es nicht bei den beiden V6-Varianten mit 250 kW/340 PS oder 280 kW/380 PS sowie dem V8-Modell mit 364 kW/495 PS bleiben. Mit Blick auf die Konkurrenz vom Festland wollen die Engländer unter der Haube noch einmal nachlegen und eine R-Version mit etwa 404 kW/550 PS vorstellen. Auch den Preis für das F-Type Coupé halten die Briten noch geheim. Der Roadster wird aktuell für mindestens 73 400 Euro verkauft.

Nissan Qashqai kostet ab 19 940 Euro

Der neue Nissan Qashqai kostet mindestens 19 940 Euro. Das hat der Hersteller kurz nach der Weltpremiere der zweiten Generation des Crossover-Modells mitgeteilt. Der Preis wurde gegenüber dem Vorgängermodell minimal gesenkt. Bestellbar ist der Wagen laut Nissan ab Dezember, im Februar kommt er in den Handel. Das Basismodell ist unter anderem mit sechs Airbags, Klimaanlage, Farbmonitor in der Mittelkonsole und LED-Tagfahrlicht ausgestattet. Unter der Haube steckt ein 1,2 Liter großer und 85 kW/115 PS starker Turbo-Benziner. Daneben stehen ein 1,6 Liter großer Turbo-Benziner mit 110 kW/150 PS sowie zwei Diesel mit 1,5 Liter Hubraum und 81 kW/110 PS sowie 1,6 Liter Hubraum und 96 kW/130 PS zur Wahl. Auf Wunsch bieten die Japaner für den Qashqai Allradantrieb und eine stufenlose Automatik als Alternative zur 6-Gang-Schaltung an.

Nächster Hyundai i10: Sondermodell zum Verkaufsstart

Zum Verkaufsstart der zweiten Modellgeneration bietet Hyundai den Kleinstwagen i10 auch als Sondermodell an. Mit 1,0 Liter großem Dreizylinder-Benzinmotor mit 49 kW/67 PS kostet die bis Jahresende bestellbare Intro Edition 11 950 Euro. Sie basiert auf der Ausstattungslinie Trend, hat aber laut dem Hersteller zusätzlich Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, Bluetooth, Radiofernbedienung sowie Lautsprecher hinten an Bord und rollt auf 14-Zoll-Leichtmetallfelgen. Für 500 Euro mehr gibt den i10 Intro Edition mit einem Vierzylindermotor, der aus 1,2 Liter Hubraum 64 kW/87 PS schöpft. Wer auf Extras verzichtet, bekommt den 3,67 Meter langen Fünftürer zum Einstiegspreis von 9950 Euro.

Kleinserie des Audi A8 mit exklusiver Ausstattung

Der aufgefrischte Audi A8 kommt im März als limitiertes Sondermodell Exclusive Concept auf den Markt. Angetrieben wird die auf der Langversion basierende und auf 50 Exemplare limitierte Edition vom 6,3 Liter großen und 368 kW/500 PS starken W12-Motor, der auch in der regulären Topvariante des Audi-Flaggschiffs arbeitet. Neu ist die exklusive Ausstattung, unter anderem mit Leder der italienischen Firma Poltrona Frau. Dazu gibt es viel silbernes und braunes Holzdekor, graues Leder am Lenkrad und Alcantara an Dach und Heckablage. Zum Preis macht der Hersteller noch keine Angaben.

FlyKly-Hinterrad macht Fahrräder zu Pedelecs

Einfach das Hinterrad am Fahrrad austauschen - und schon haben Radler ein Pedelec: So leicht will es Radbesitzern das Start-up-Unternehmen FlyKly machen. Dazu hat die New Yorker Firma Hinterräder in 26 und 29 Zoll mit integrierter Antriebseinheit aus elektrischem Radnabenmotor und Akku entwickelt. Sie sollen einfach zu montieren und mit vielen Fahrradmodellen kompatibel sein. Tritt der Radler in die Pedale, bekommt er bis Tempo 25 Motorunterstützung. Als Bordcomputer dient das Smartphone. Der Akku lässt sich an der Steckdose aufladen und liefert den Angaben nach Strom für bis zu 50 Kilometer. Wenn jemand das umgerüstete Fahrrad unerlaubt bewegt, sendet eine GPS-Einheit dem Besitzer eine Info aufs Handy. Im Mai 2014 soll das FlyKly Smart-Wheel für 435 Euro auf den Markt kommen, die Lenkerhalterung fürs Smartphone wird rund 45 Euro extra kosten.

Webseite der Tokyo Motor Show (eng.)

LA Motor Show (eng.)

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