Ab 15.990 Euro : Dritte Generation des Kia Ceed startet im Juli

Mehr Platz für Koffer und Co: Der neuen Kia Ceed kommt zum Jahresende auch als Sportswagon mit 600 Litern Stauraum.  
Mehr Platz für Koffer und Co: Der neuen Kia Ceed kommt zum Jahresende auch als Sportswagon mit 600 Litern Stauraum.  

Generationenwechsel bei Kias Kompaktklasse: Der neue Ceed kommt nicht nur mit komplett überarbeitetem Design auf den Markt, sondern hat auch technisch einiges zu bieten. Was haben sich die Koreaner einfallen lassen?

shz.de von
18. Juni 2018, 12:26 Uhr

Der neue Kia Ceed kommt im Juli in den Handel und soll mindestens 15.990 Euro kosten. Beim Generationswechsel hat Kia das Design überarbeitet und die Proportionen etwas knackiger gestaltet. An der Länge des Kompakten ändert sich mit 4,31 Metern aber nichts.

Weil jedoch der Radstand und der hintere Überhang gewachsen sind, bietet der Ceed mehr Platz auf der Rückbank und im Kofferraum. Er fasst nun 395 Liter.

Den Antrieb übernehmen drei Benziner und zwei Diesel, von denen einige neu sind: Die Ottofraktion startet mit einem 1,4 Liter großen Saugmotor mit 73 kW/100 PS, einem Dreizylinder-Turbo mit einem Liter Hubraum und 88 kW/120 PS und einem 1,4-Liter-Turbo, der es auf 103 kW/140 PS bringt. Bei den Dieseln gibt es einen neuen 1,6-Liter mit SCR-Katalysator, den Kia mit 84 kW/114 PS oder 100 kW/136 PS ausliefert. Die Verbrauchswerte von liegen bei 3,8 Litern Diesel bis 5,8 Litern Benzin (CO2-Ausstoß 99 bis 135 g/km).

Zum Teil gegen Aufpreis gibt es nun unter anderem LED-Scheinwerfer, eine Frontscheibenheizung und einen Stauassistenten, der den Fahrer auf der Autobahn bis Tempo 130 bei der Spurführung, beim Beschleunigen und Bremsen unterstützt.

Starten wird der Ceed als Fünftürer mit schrägem Heck. Zum Jahresende wollen die Koreaner dann auch wieder einen Kombi (Sportswagon) bringen, der um zehn Zentimeter auf 4,60 Meter wächst und bei voller Bestuhlung 600 Liter Stauraum bieten soll. Zwar plant Kia auch wieder eine Sportversion mit etwa 147 kW/200 PS, doch den dreitürigen ProCeed wird es dem Hersteller zufolge nicht mehr geben. An seine Stelle soll eine weitere Karosserievariante rücken, die sich am Fastback des Hyundai i30 aus dem gleichen Konzern orientieren dürfte.

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