Braucht ein Neuwagen nach 1000 Kilometern frisches Öl?

 Die Hersteller empfehlen, in welchen Abständen das Öl bei Neuwagen gewechselt werden sollte. Foto: dpa-infocom
Die Hersteller empfehlen, in welchen Abständen das Öl bei Neuwagen gewechselt werden sollte. Foto: dpa-infocom

Essen (dpa/tmn) - Besitzer von Neuwagen können sich mit dem ersten Ölwechsel ruhig etwas Zeit lassen. Wird der Wagen behutsam eingefahren, bleibt das Öl lange sauber. Dafür sorgen vor allem moderne Ölfilter.

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23. Mai 2013, 11:33 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Besitzer von Neuwagen können sich mit dem ersten Ölwechsel ruhig etwas Zeit lassen. Wird der Wagen behutsam eingefahren, bleibt das Öl lange sauber. Dafür sorgen vor allem moderne Ölfilter.

Lange galt es als selbstverständlich, das Motoröl bei einem Neuwagen nach 1000 Kilometern zu wechseln. Denn bei den ersten Bewegungen der Kolben gerieten durch Abrieb Partikel ins Öl - die Ölfilter hatten damit Probleme. Heutzutage gibt fast kein Autohersteller mehr die Empfehlung, das Öl so früh auszutauschen, erklärt der TÜV Nord.

In modernen Motoren seien alle Bauteile nahezu perfekt aufeinander abgestimmt. Das Öl werde während der ersten 10 000 bis 20 000 Kilometer kaum noch verunreinigt. Zudem seien Ölfilter heute viel leistungsfähiger als damals. In der Regel gibt der Hersteller eine Empfehlung, in welchen Abständen der Ölwechsel fällig wird. Der TÜV Nord rät, einen Neuwagen behutsam einzufahren, um Motor und Getriebe zu schonen. Auf Fahrten im besonders niedrigen oder hohen Drehzahlbereich sollten Autofahrer anfangs verzichten.

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