Bräunt die Haut bei Autofahrten im Sonnenschein?

 Den Sonnenschein genießen und braun werden? Das gelingt nur bedingt. Denn die Windschutzscheibe absorbiert UV-A- und UV-B-Strahlen. Foto: Arne Dedert
Den Sonnenschein genießen und braun werden? Das gelingt nur bedingt. Denn die Windschutzscheibe absorbiert UV-A- und UV-B-Strahlen. Foto: Arne Dedert

Essen (dpa/tmn) - Wie praktisch das wäre: Während man mit dem Auto zum nächsten Termin hetzt, lässt man sich die Sonne ins Gesicht scheinen - und wird dabei braun. Geht das wirklich? Das hängt vom Glas der Scheiben ab.

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18. August 2013, 05:33 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Wie praktisch das wäre: Während man mit dem Auto zum nächsten Termin hetzt, lässt man sich die Sonne ins Gesicht scheinen - und wird dabei braun. Geht das wirklich? Das hängt vom Glas der Scheiben ab.

Die Windschutzscheiben moderner Autos bestehen aus Verbundglas: Zwei Glasscheiben sind mit einer speziellen Folie verbunden, die bei einem Unfall Schutz vor Splittern bieten soll. Diese Folie absorbiert auch langwellige UV-A-Strahlen, die für kurzfristige Bräune sorgen, erklärt der TÜV Nord. Und sie ist undurchlässig für kurzwellige UV-B-Strahlen, die tiefer in die Haut dringen und langfristig Hautkrebs verursachen können.

Das Glas der Seitenfenster jedoch lässt einen Großteil der UV-A-Strahlen durch. Beim Autofahren können also durchaus die Arme braun werden - allerdings nicht so schnell wie im Freien. Und die Bräune hält nur kurze Zeit an, weil die UV-B-Strahlen herausgefiltert werden. Der TÜV Nord empfiehlt, die Haut im Sommer auch bei Autofahrten mit Sonnencreme zu schützen.

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