Verkehr : BMW präsentiert Naked Bike mit 160 PS

Da qualmt der Hinterreifen: Die  S 1000 R hat Superbike-Gene und Leistung satt.
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Da qualmt der Hinterreifen: Die  S 1000 R hat Superbike-Gene und Leistung satt.

BMW leitet von seinem Supersportler S 1000 RR einen Roadster ab. Die S 1000 R bekommt unter anderem den Motor und elektronische Assistenzsysteme von der Rennmaschine.

shz.de von
05. November 2013, 11:16 Uhr

In der BMW S 1000 R steckt ein Supersportler, die S 1000 RR. Für den Einsatz in dem puristischen Naked Bike mit tiefer Front und steil angestelltem Heck wurde der knapp ein Liter große Reihenvierzylinder modifiziert, teilte der Hersteller bei der Premiere auf der Mailänder Motorradmesse Eicma (Publikumstage: 7. bis 10. November) mit. Die Maximaldrehzahl wurde reduziert, im unteren und mittleren Drehzahlbereich mache der Motor mehr Druck. Das Triebwerk leistet 118 kW/160 PS und entwickelt maximal 112 Newtonmeter Drehmoment.

Ab Werk hat der 207 Kilogramm schwere Zweirad-Bolide eine elektronische Stabilitätskontrolle, einen Lenkungsdämpfer und Hochleistungsbremsen mit Renn-ABS an Bord. Außerdem kann der Fahrer zwischen den Fahrmodi «Road» und «Rain» wählen - im Regenmodus wird für bessere Fahrbarkeit unter anderem die Motorleistung gedrosselt. Gegen Aufpreis gibt es zum Beispiel eine Traktionskontrolle mit zwei weiteren Fahrmodi für den Sporteinsatz sowie ein sensorgesteuertes dynamisches Dämpfungssystem.

Die BMW S 1000 R startet im nächsten Frühjahr zu Preisen ab 12 800 Euro. Konkurrenz bekommt die starke Bayerin aus Österreich: KTM hat mit der 1290 Super Duke R ebenfalls ein extremes Naked Bike angekündigt, das mit einem 132 kW/180 PS starken V2-Motor bestückt ist und im Dezember auf den Markt kommen soll.

Webseite der Eicma (eng.)

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