Anzeige : Bahnverkehr von und nach Sylt: Wieder Geschwindigkeit aufnehmen

Mehr Techniker, zusätzliche Lokführer, Gleisarbeiten zwischen dem 3. und 18. November auf dem Hindenburgdamm: Die Marschbahn hält die DB Regio auf Trab.

Mehr Techniker, zusätzliche Lokführer, Gleisarbeiten zwischen dem 3. und 18. November auf dem Hindenburgdamm: Die Marschbahn hält die DB Regio auf Trab.

Gleisarbeiten vom 3. bis 18. November starten. Pendelverkehr zwischen Husum und Westerland im Stundentakt wird eingerichtet.

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02. November 2018, 23:57 Uhr

Die DB Regio AG hat alle Hände voll zu tun: Aktuell steht neben der Umsetzung des Sofortprogramms die anstehenden Gleisarbeiten vom 3. bis 18. November auf dem Hindenburgdamm auf dem Programm. Dort werden auf siebeneinhalb Kilometern das Gleis Richtung Insel und eine stabilisierende Unterschicht für die Gleise erneuert. Auf weiteren fünfeinhalb Kilometern werden die Schienen gewechselt. Diese Bauarbeiten sorgen für abweichende Fahrzeiten durch ein geändertes Fahrplankonzept.

Stündlicher Pendelverkehr

„Zwischen Husum und Westerland richten wir einen Pendelverkehr im Stundentakt ein, sodass ein Umstieg in Husum immer erforderlich ist. Durch den Pendlerverkehr sind die Züge weniger anfällig für Verspätungen“, erklärt Christoph Ströh, Verkehrsvertragsmanager Netz West bei DB Regio Schleswig-Holstein.

Zusätzlich wird es in der ersten und in der letzten Nacht der Baustellenarbeiten von 23 bis 9 Uhr jeweils eine Vollsperrung des Hindenburgdamms geben, um die Baustelle einzurichten und abzurüsten. „Diese Bauarbeiten tragen dazu bei, dass wir in Zukunft weniger Langsamfahrstellen auf diesem Streckenabschnitt aufgrund alter Gleise haben werden. Und können die Züge ihre normalen Geschwindigkeiten fahren, hilft uns das auch dabei, unsere Fahrtzeiten einzuhalten“, so Ströh weiter.

Alles unter die Lupe nehmen

Parallel arbeitet die DB Regio verstärkt daran, einen verlässlichen und pünktlichen Betrieb auf der Strecke Hamburg–Westerland sicherzustellen. Deshalb nimmt sie nicht nur alle Themen rund um Fahrzeugbereitstellung und -instandhaltung in den Blick, sondern überprüft auch laufend ihre Strukturen und Prozesse, um dauerhaft gesamthaft Stabilität in den Betrieb und die Qualität der Marschbahn zu bringen. Damit dies künftig noch besser gelingt, arbeiten einige Mitarbeiter der DB Regio ausschließlich an diesen Themen.

„Mit ihrer Hilfe konnten wir beispielsweise die Reinigungsintervalle anpassen, um WC-Störungen vorzubeugen und die Entsorgung zu optimieren. Ein ganz wesentlicher Ansatzpunkt ist außerdem, möglichst viele Störungen kurzfristig unterwegs zu beheben – natürlich ohne die Sicherheit der Fahrgäste zu gefährden“, erklärt der Verkehrsvertragsmanager. Darum hat die DB Regio die Anzahl der Techniker, die täglich auf der Strecke Hamburg-Altona–Westerland (Sylt) zur Störungsbeseitigung unterwegs sind, noch einmal aufgestockt. So werden aufwendige zusätzliche Werkstattaufenthalte vermieden.

Mehr Lokführer - auch in der Ausbildung

Auch beim Fahrpersonal hat die DB Regio zuletzt investiert: „Zudem konnten wir zusätzliche Lokführer gewinnen, um die Personalverfügbarkeit kurzfristig zu verbessern. Damit wir auch langfristig mehr Personal auf der Strecke haben, investieren wir derzeit verstärkt in die Lokführer-Ausbildung und starten diese nun alle zwei Monate mit neuen Kollegen. All das hilft uns dabei, für unsere Fahrgäste spürbare Qualitätsverbesserungen so zeitnah wie möglich sichtbar und spürbar zu machen“, erklärt Christoph Ströh.

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