Hamburger SV : Zittern um Calhanoglu und Lasogga

Ob Pierre-Michel Lasogga (links) und Hakan Calhanoglu in der nächsten Saison zusammen trainieren, ist fraglich.
Ob Pierre-Michel Lasogga (links) und Hakan Calhanoglu in der nächsten Saison zusammen trainieren, ist fraglich.

Bayer Leverkusen hat nun offiziell ein millionenschweres Angebot für Hakan Calhanoglu abgeben. Der Transfer von Pierre-Michel Lasogga zieht sich weiter in die Länge.

shz.de von
16. Juni 2014, 10:22 Uhr

Hamburg | Der Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss weiter um den Verbleib von Spielmacher Hakan Calhanoglu und Stürmer Pierre-Michel Lasogga zittern. Während sich Calhanoglu bereits mit Ligakonkurrent Bayern 04 Leverkusen einig ist, erweist sich die Verpflichtung des bisher ausgeliehenen Lasogga als schwieriges Unterfangen.

Besonders im Fall Calhanoglu überrascht die Entwicklung. Bisher hatte der HSV einen Wechsel seines 20-jährigen Juwels strikt abgelehnt. Nach Informationen der Bild-Zeitung hat Leverkusen jetzt ein offizielles Angebot über 12,5 Millionen Euro Ablösesumme abgeben, um Calhanoglu aus seinen noch bis 2018 laufenden Vertrag herauszulösen.

Leverkusen lockt den jungen Türken mit einen langfristigen Vertrag und einer Jahres-Gage von drei Millionen Euro. „Wir sind mit dem Spieler klar. Er hat unser Angebot mündlich akzeptiert und will nur zu uns“, sagt Bayer-Geschäftsführer Michael Schade.

Beim HSV scheint man einen Wechsel von Calhanoglu nicht mehr kategorisch auszuschließen. Nach Aussagen von Schade befinde man sich in ständigem Austausch.

Neuigkeiten gibt es inzwischen auch in der Transferdiskussion um Sturmtank Lasogga. Der Vertrag des 22-Jährigen bei Hertha BSC Berlin läuft offiziell noch bis zum 30. Juni 2015. Zwar möchte ihn der Club darüber hinaus unbedingt halten, jedoch hat sich Lasogga durch seine Leistungen in der vergangenen Saison begehrt gemacht.

Ein Verbleib in Berlin scheint daher unwahrscheinlich. Um für Lasogga noch eine Ablösesumme zu kassieren, müsste Hertha ihn in diesem Sommer verkaufen. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wollen ihn die Hauptstädter in diesem Fall nur für einen zweistelligen Millionen-Betrag ziehen lassen. Ratenzahlung ausgeschlossen.

Neben dem HSV hatte zuletzt der Premiere-League-Club Newcastle United Interesse an Lasogga angemeldet. Die Engländer haben ihre Offerte jedoch inzwischen zurückgezogen, die Chancen für die Hanseaten dürften hierdurch steigen. Gut möglich, dass der HSV den Transfer am Ende mit Hilfe seines milliardenschweren Gönners Klaus-Michael Kühne stemmen wird – oder aus den Einnahmen eines möglichen Calhanoglu-Verkaufs.

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