zur Navigation springen

Gesundheitliche Gründe : Skilangläufer Tscharnke beendet Sportkarriere

vom

Skilangläufer Tim Tscharnke hat aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beendet, teilte der 27-Jährige auf seiner Facebook-Seite mit.

«Die letzten drei Jahre meiner Karriere waren gespickt mit vielen durchwachsenen Monaten, die geprägt waren von gesundheitlichen Problemen und sportlichen Rückschlägen. Aus diesem Grund werde ich meine sportliche Karriere beenden», schrieb der Thüringer, der 2010 bei den Olympischen Winterspielen im Teamsprint mit Axel Teichmann Silber gewann.

Tscharnke erachtet als unmöglich, noch einmal in der Weltspitze Fuß fassen zu können. Vor allem große Probleme mit dem Rücken und den Füßen hinderten ihn daran, auf Top-Niveau zu trainieren. «Der Versuch, in der kommenden Saison auf der aller letzten Rille noch ein Ticket als Olympia-Tourist zu lösen und dort ohne jede Chance auf vordere Platzierungen einfach mitzulaufen. Nein, das kommt für mich nicht in Frage», schrieb Tscharnke.

Mit ihm verliert das deutsche Langlauf-Team einen seiner größten Hoffnungsträger. Tscharnke hatte als bislang letzter Deutscher ein Weltcuprennen gewonnen, als er bei der Tour de Ski 2015 im Val di Fiemme über die 15 Kilometer im Klassik-Massenstartrennen siegte. Seinen zweiten Weltcupsieg hatte er 2012 in Canmore geholt.

Tscharnke hatte aber immer wieder mit gesundheitlichen Probleme zu kämpfen und musste oft pausieren. Die Saison 2015/2016 hatte er komplett ausgelassen. In der vergangenen Saison bestritt er nur acht Weltcup-Rennen und verpasste erkrankt die WM in Lahti.

Unvergessen bleibt der olympische Teamsprint von Sotschi 2014, als Tscharnke gemeinsam mit Hannes Dotzler auf Medaillenkurs lag, in der Abfahrt zum Ziel aber stürzte. Da Tscharnke geschockt liegen blieb, verpassten die Deutschen das sicher geglaubte Edelmetall.

Facebook-Mitteilung

zur Startseite

von
erstellt am 29.Jun.2017 | 15:23 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert