Olympia : Shorttracker Seifert nach Kufenproblemen gestürzt

Nach seinem Sturz muss Robert Seifert um sein Olympia-Ticket bangen.
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Nach seinem Sturz muss Robert Seifert um sein Olympia-Ticket bangen.

Der hoffnungsvollste deutsche Shorttracker Robert Seifert war zum Auftakt der entscheidenden Olympia-Qualifikation im russischen Kolomna im Pech.

shz.de von
14. November 2013, 17:35 Uhr

Nach souveränen Siegen in den beiden ersten Vorrunden über 500 Meter stürzte der bisher einzige deutsche Weltcupsieger wegen Materialproblemen.

«Ich bin total traurig», berichtete der Dresdner. «Gleich nach dem Start bin ich mit meinem australischen Gegner mit den Kufen zusammengestoßen. Der Schliff war weg und bei höheren Geschwindigkeiten konnte ich nicht mehr den richtigen Druck auf die Kufe bringen. In der Kurve bin ich dann weggerutscht», schilderte er den unglücklichen Moment.

Nachdem er wegen einer Disqualifikation in Turin Platz 17 belegt hatte, beginnt nun für Seifert das große Zittern um das Olympia-Ticket. Nur die besten 32 Läufer beider Qualifikationen von Turin und Kolomna sichern sich über 500 Meter den Startplatz für Sotschi. «Ich hoffe natürlich, dass es noch reicht», meinte Seifert.

Über 1500 Meter waren die Deutschen erfolgreich in die entscheidende Phase der Olympia-Qualifikation gestartet. Vier Athleten erreichten die Viertelfinals auf dieser Distanz und können nun am Samstag ihre Ambitionen auf Einzeltickets für Sotschi unterstreichen.

Der Dresdner Paul Herrmann überstand als einziger des Herren-Trios die ersten beiden Runden. Hingegen setzten sich die drei deutschen Damen in der Auftaktrunde durch. Die Dresdnerin Julia Riedel erreichte ebenso wie ihre Vereinsgefährtinnen Tina Grassow und Anna Seidel als Dritte ihres Laufes die nächste Runde.

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