Noch Grippegeschwächt : Rebensburg verzichtet doch auf Start in Cortina

Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg muss doch noch kürzer treten.
Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg muss doch noch kürzer treten.

Viktoria Rebensburg kann doch nicht wie geplant beim Weltcup-Wochenende in Cortina d'Ampezzo antreten. Ein Comeback der besten deutschen Skirennfahrerin nach einer Grippe wurde vom Teamarzt gestoppt.

shz.de von
16. Januar 2018, 14:34 Uhr

«In dieser Phase der Saison ist das natürlich ungünstig», sagte Rebensburg. «Andererseits ist es wichtig, die Virusgrippe vollständig auszuheilen, um dann wieder fit und gesund die nächsten Herausforderungen angehen zu können.»

Mannschaftsarzt Johannes Scherr hatte Rebensburg wegen der hohen Belastungen beim Weltcup in den Dolomiten keine Rennfreigabe gegeben. «Ich habe Viktoria daher weitere Ruhetage verordnet, ehe sie - einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt - am Wochenende wieder in ein Aufbautraining einsteigen kann», wurde der Mediziner zitiert.

Rebensburg hatte zuletzt schon eine Abfahrt und einen Super-G in Bad Kleinkirchheim verpasst, in Cortina stehen zwei Abfahrten und ein Super-G an. Ob es die 28-Jährige zum Riesenslalom am Dienstag danach am Kronplatz schafft, war zunächst offen. Für die Speed-Wettkämpfe in Cortina, die Rebensburg am Montag bei der Olympia-Einkleidung noch angepeilt hatte, wurden nur Kira Weidle und Michaela Wenig nominiert.

Der Deutsche Skiverband will vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang keinen weiteren Ausfall einer Spitzenathletin riskieren und Rebensburg als aussichtsreichster Medaillenkandidatin Zeit für die Regeneration geben. Allein wegen Kreuzbandrissen muss der Verband in Südkorea auf sechs potenzielle Podiumsfahrer verzichten - erst am Montag wurde die Top-Skicrosserin Heidi Zacher in München operiert.

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