Skispringen : Nur vage Olympia-Hoffnungen für Schmitt

Die Chancen von Martin Schmitt auf eine weitere Olympia-Teilnahme sind sehr gering.
Die Chancen von Martin Schmitt auf eine weitere Olympia-Teilnahme sind sehr gering.

Eine fünfte Olympia-Teilnahme rückt für Skispringer Martin Schmitt in weite Ferne. Der viermalige Weltmeister aus Furtwangen fehlt am Wochenende beim Weltcup-Auftakt in Klingenthal und hat auch sonst wenig Chancen, ins A-Team zu kommen.

shz.de von
19. November 2013, 11:09 Uhr

«Er ist in der Vorbereitung seinen eigenen Weg gegangen. Das Zwischenfazit bei ihm lautet: weder Fisch noch Fleisch», sagte Bundestrainer Werner Schuster der «Sport Bild» und ergänzte: «Ab und zu zeigt er sein Können, aber ihm fehlt die Konstanz. Realistisch muss man sagen: Wenn alle Mann an Bord sind, wird es für ihn ein sehr hartes Stück Arbeit, einen der fünf Plätze für Sotschi zu ergattern.»

In einem dpa-Gespräch verwies Schuster auf die Qualifikationsmöglichkeiten. «Jeder hatte im Sommer und Herbst seine Möglichkeiten. Martin schaffte keine Spitzenplätze. Er hat keinen Leistungssprung im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr gemacht», betonte der Coach. Abschreiben will er den 35 Jahre alten Routinier jedoch noch nicht ganz. «Vergangenes Jahr war der Leistungsstand zum Saisonbeginn ähnlich, dann hat er es aber zumindest bis zur Tournee noch geschafft», bemerkte Schuster. Er erklärte zudem mit Blick auf das Team: «Die Mannschaft ist im Vergleich zum Vorjahr nicht schlechter geworden.»

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