Weltcup in Planica : Langläufer Katz mit starker Leistung - Poltoranin gewinnt

Lief beim Weltcup in Plancia auf Platz 14: Andreas Katz.
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Lief beim Weltcup in Plancia auf Platz 14: Andreas Katz.

Die deutschen Skilangläufer haben sich mit zwei Top-15-Ergebnissen in Planica für Olympia empfohlen und die Hoffnung genährt, in Pyeongchang eine Staffel an den Start bringen zu können. Die Damen hatten besonders im Sprint viel Pech.

shz.de von
21. Januar 2018, 14:40 Uhr

Die Skilangläufer Andreas Katz und Sebastian Eisenlauer haben sich auf den letzten Drücker für eine Olympia-Nominierung empfohlen.

Die beiden kamen am Wochenende beim Weltcup im slowenischen Planica über 15 Kilometer beziehungsweise im Sprint jeweils im klassischen Stil auf die Plätze 14 und 15. Damit erfüllte das Duo eine Olympia-Teilnorm und darf auf eine Teilnahme in Pyeongchang hoffen.

Bei den Damen waren zwei 17. Plätze durch Steffi Böhler über 10 Kilometer und Laura Gimmler im Sprint die besten DSV-Platzierungen. Die Siege gingen an Stina Nilsson aus Schweden und den norwegischen Weltcup-Spitzenreiter Johannes Kläbo im Sprint sowie an die Finnin Krista Parmakoski und Alexej Poltoranin aus Kasachstan.

«Im Sprint hatten wir etwas Pech, denn Sandra Ringwald,, Elisabeth Schicho und Laura Gimmler stürzten in ihren Viertelfinals. Da war unter normalen Umständen eine Halbfinalteilnahme möglich», resümierte Andreas Schlütter, der Sportliche Leiter.

Er freute sich über die Leistungen von Eisenlauer und Katz. «Beide haben nachgewiesen, dass sie immer besser in Schuss kommen. Nun muss der DOSB entscheiden, ob es für Olympia reicht. Wir werden sie in jedem Fall für die Absicherung einer Staffel vorschlagen», sagte Schlütter.

Das Langlauf-Team möchte mit sieben Damen und fünf Herren nach Südkorea reisen. Ein Teil der Athleten bereitet sich derzeit in Toblach auf die Olympia-Wettbewerbe vor und war nicht in Planica am Start. Beim WM-Test nächste Woche im österreichischen Seefeld will sich die Mannschaft dann den letzten Wettkampf-Schliff holen.

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