Rodeln : Italiener Fischnaller düpiert Möller und Loch

Beim Weltcup-Auftakt in Lillehammer hat es für Felix Loch nicht zum Sieg gereicht.
Beim Weltcup-Auftakt in Lillehammer hat es für Felix Loch nicht zum Sieg gereicht.

Ein kurzes Kopfschütteln, dann fand Rodel-Olympiasieger Felix Loch nach seinem Ausrutscher das Lachen wieder: «Ich bin froh, dass ich nach dem Fehler im ersten Lauf überhaupt auf dem Podium stehe.»

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17. November 2013, 13:11 Uhr

«Normalerweise müsste ich nach so einem Ding schon mit Platz 15 zufrieden sein», sagte der 24-Jährige nach Rang drei beim Weltcup-Auftakt im norwegischen Lillehammer.

«I gfrei mi drauf», hatte Loch vor seinem Start in die Olympia-Saison betont. Und in der Eisrinne von Lillehammer schien zunächst auch alles planmäßig zu laufen. Auf klarem Bahnrekord-Kurs lag der 24-Jährige im ersten Durchgang - bis ihn sein Fahrfehler im Zwischenklassement zurückwarf. In Durchgang zwei blies Loch zwar noch einmal zum Angriff, doch es blieb bei Platz drei.

Ausgelassen jubeln durfte dafür Überraschungsmann Dominik Fischnaller aus Italien, den auch David Möller als Zweiter nicht stoppen konnte. Der 20 Jahre alte Südtiroler war nach seinem ersten Weltcup-Sieg überglücklich: «Damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Es ist unglaublich, wenn man so Größen wie Möller, Loch und auch Armin Zöggeler hinter sich lässt.» Zufrieden durfte auch Routinier Möller über den nächsten großen Schritt auf dem Weg zu seinen dritten Winterspielen sein. «Ich denke mal, dass es für mich, aber auch für Felix in Sachen Olympia-Ticket sehr gut ausschaut.»

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