Eisschnelllauf : Hollands Eisschnelllauf-Verband ohne Chef

Rund ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen in Sotschi ist der Präsident des niederländischen Eislaufverbandes überraschend zurückgetreten.

shz.de von
31. August 2013, 09:01 Uhr

Doekle Terpstra reagierte damit auf Kritik von Eisschnelllauf-Olympiasieger Sven Kramer, der den KNSB-Chef als inkompetent bezeichnet hatte. Die Olympiasieger Mark Tuitert, Jochen Uytdehaage und Ireen Wüst hatten sich Kramers Position angeschlossen.

Sie werfen Terpstra unter anderem vor, ohne Rücksprache mit den betroffenen Athleten einen für Dezember in Heerenveen geplanten Weltcup aus finanziellen Gründen an den Weltverband ISU zurückgegeben zu haben. Die Rennen, die auch zur Olympia-Qualifikation dienen, wurden nach Astana in Kasachstan verlegt. «Wenn ein Sportler wie Sven Kramer mir nicht mehr vertraut, habe ich keine Basis um weiterzuarbeiten», begründete Terpstra nun seinen Rücktritt.

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