Olympia : Guter Start für deutsche Shorttracker

Paul Herrmann kann sich noch qualifizieren.
Paul Herrmann kann sich noch qualifizieren.

Die deutschen Shorttracker sind erfolgreich in die entscheidende Phase im Kampf um die Olympia-Qualifikation gestartet.

shz.de von
14. November 2013, 17:29 Uhr

Zum Auftakt des Weltcups im russischen Kolomna erreichten vier deutsche Teilnehmer die Viertelfinals über 1500 Meter und unterstrichen ihre Ambitionen auf Einzeltickets für Sotschi.

Der Dresdner Paul Herrmann überstand als einziger des Herren-Trios die ersten beiden Runden. Christoph Schubert, der bei der ersten Olympia-Qualifikation in Turin ins Viertelfinale vorgedrungen war, schied diesmal schon im Achtelfinale aus und muss nun um sein Sotschi-Ticket bangen.

Hingegen setzten sich die drei deutschen Damen in der Auftaktrunde durch. Die Dresdnerin Julia Riedel, die die interne Olympia-Norm des DOSB bereits erfüllt hat, erreichte ebenso wie ihre Vereinsgefährtinnen Tina Grassow und Anna Seidel als Dritte ihres Laufs die nächste Runde. Am Samstag müssten die deutschen Damen aber ins Halbfinale einziehen, um in der Gesamtabrechnung in jene Ränge zu kommen, die zur Olympia-Qualifikation reichen könnten.

Bei den Weltcups in Turin und Kolomna werden auf jeder der drei olympischen Einzel-Strecken 32 (500 und 1000 m) beziehungsweise 36 Olympia-Startplätze (1500 m) ausgelaufen. Sollten sich die deutschen Staffeln trotz der Auftaktpleiten in Turin noch für das Feld der acht Olympia-Teams qualifizieren, dürften sie auch Einzelstarter stellen.

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