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Nächster Grand-Prix-Erfolg : Volleyballerinnen setzen starke Entwicklung fort

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Volleyball-Bundestrainer Felix Koslowski nutzt auch den Grand Prix für Experimente. So kommt ein weiteres Talent zu seinem Debüt. Louisa Lippmann zählt hingegen schon zu den Führungskräften. Beim Turnier in Bulgarien gelingen gleich zwei Siege.

Die deutschen Volleyballerinnen haben ihren Reifeprozess auch beim Grand Prix fortgesetzt. Bundestrainer Felix Koslowski konnte sich insbesondere wieder auf Diagonalangreiferin Louisa Lippmann verlassen.

Die 22-Jährige war beim unglücklichen 1:3 zum Auftakt gegen den Weltranglisten-Zehnten aus Südkorea mit 24 Punkten überragende deutsche Akteurin. Beim anschließenden Sieg (3:0) im bulgarischen Ruse gegen Kasachstan konnte sich Lippmann (12), die für Koslowskis Meisterteam SSC Palmberg Schwerin aktiv ist, ebenfalls auszeichnen. Nur beim 3:2 (25:22, 20:25, 25:20, 17:25, 15:13) am Sonntag gegen Gastgeber Bulgarien kam sie nicht über fünf Punkte hinaus.

Der Bundestrainer konnte die Partie gegen Kasachstan auch dazu nutzen, ein weiteres Talent an die Mannschaft heranzuführen. So gab die erst 19 Jahre alte Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok vom VC Wiesbaden ihr Debüt im A-Team. «Ich war erst ein wenig aufgeregt, aber als die ersten Bälle gespielt waren, hat es so richtig Bock gemacht. Ich bin zufrieden, es kann so weitergehen», sagte Drewniok.

Für die Deutschen ist der Grand Prix eine weitere Chance, sich auf den Saisonhöhepunkt einzustimmen. Ende September beginnt in Aserbaidschan und Georgien die EM. Die bisherige Saison von Koslowskis Mannschaft verläuft verheißungsvoll. Das junge deutsche Team löste im ersten Anlauf das Ticket für die WM 2018 in Japan und belegte dann beim Vorbereitungsturnier in Montreux völlig überraschend den zweiten Platz.

Ähnlich erfolgreich soll es auch beim Grand Prix weitergehen. Nach der Station in Bulgarien reisen die Deutschen weiter nach Kasachstan, wo vom 14. bis 16. Juli der Gastgeber sowie Kroatien und Kolumbien warten. Der Vorrundenabschluss steht in Kanada an, wo es vom 21. bis 23. Juli gegen Kanada, Tschechien und Peru geht. Sollte Koslowskis Team von den insgesamt zwölf Teilnehmern in einer Gesamttabelle unter die besten Drei kommen, darf es in der Finalrunde in Ostrau in Tschechien am 29. und 30. Juli starten.

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erstellt am 09.Jul.2017 | 21:59 Uhr

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