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Volleyball-Bundestrainer kritisiert Sportförderung

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Frankfurt/Main (dpa) - Volleyball-Bundestrainer Vital Heynen hat die Sportförderung in Deutschland massiv kritisiert und vor allem eine seiner Meinung nach ungerechte Behandlung der Mannschaftssportarten beklagt.

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erstellt am 27.Mai.2013 | 02:00 Uhr

Frankfurt/Main (dpa) - Volleyball-Bundestrainer Vital Heynen hat die Sportförderung in Deutschland massiv kritisiert und vor allem eine seiner Meinung nach ungerechte Behandlung der Mannschaftssportarten beklagt.

«Wenn wir so weitermachen, gibt es hier bald keinen Mannschaftssport wie Handball oder Volleyball mehr. Wenn selbst ein großes Land wie Deutschland den Mannschaftssport nicht unterstützt, wer dann», meinte der Belgier bei einem Pressetermin in der Zentrale des Deutschen Volleyball-Verbands in Frankfurt am Main.

Heynen und auch DVV-Generalsekretär Jörg Ziegler kritisierten vor allem, dass sich die Grundförderung einer Sportart durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in erster Linie danach richtet, wie viele Medaillen sie bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften gewonnen hat. «Man kann doch individuelle Athleten nicht mit Mannschaftssportarten vergleichen», sagte Heynen.

Der Belgier beklagte: «Unser fünfter Platz bei Olympia war das beste Ergebnis einer deutschen Volleyball-Mannschaft seit 30 Jahren, aber trotzdem bekommen wir jetzt weniger Unterstützung als vorher.» Sein Vorschlag: «Wenn man das nach diesem System macht, müsste man anders rechnen. Wenn zwei Beach-Volleyballer Gold gewinnen, müssten zwei Goldmedaillen gezählt werden. Und wenn ein Volleyball-Team Fünfter wird, dann sind das zwölf fünfte Plätze.»

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