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Motorsport : Unfälle bei deutschen Rallye-Veranstaltungen

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Im Rahmenprogramm der Deutschland-Rallye sind bei einem Unfall in Trier zwei Menschen ums Leben gekommen. Fahrer und Beifahrer aus den Niederlanden starben in einem historischen Rallye-Fahrzeug vom Typ Triumph TR7. Es war nicht der erste Zwischenfall in Deutschland.

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erstellt am 24.Aug.2013 | 18:26 Uhr

August 2013: Bei der 54. Wartburg-Rallye in Eisenach kommen zwei Frauen in einem Mitsubishi ums Leben. Bei dem Unfall zwischen Steinbach und Brotterode war zunächst die 29 Jahre alte Beifahrerin verstorben, vier Tage später erlag auch die 34 Jahre alte Pilotin ihren Verletzungen. Die Wartburg-Rallye wurde nach dem Unfall abgebrochen.

Juli 2011: Bei der Rallye Baden-Württemberg kommt es zu zwei schweren Unfällen mit insgesamt sieben Verletzten. Ein Pilot prallt mit seinem Wagen gegen einen Baum, hinter dem ein Fahrzeug mit Streckenposten steht. Alle drei Insassen werden verletzt, Pilot und Beifahrer erleiden einen Schock. Danach kommt ein Rivale vom Kurs ab und erfasst eine Gruppe von Zuschauern. Ein 14 Jahre alter Junge zieht sich schwere Verletzungen an Kopf und Brust zu.

August 2010: Zwei Autos fangen bei der Deutschland-Rallye Feuer. Eine niederländische Beifahrerin zieht sich schwere Brandverletzungen im Gesicht und an den Händen zu. Das Feuer am Mitsubishi eines mexikanischen Piloten löst aufgrund der hohen Waldbrandgefahr einen massiven Löscheinsatz aus.

September 2008: Bei einem ADAC-Eifelrennen auf dem Nürburgring stirbt ein 62 Jahre alter Schweizer. Der Mann war auf der Nordschleife mit seinem zu einem Rennauto umgebauten Oldtimer frontal gegen eine Leitplanke gefahren. Unfallursache war seine zu hohe Geschwindigkeit.

September 2008: Die Thüringen Rallye wird nach einem tödlichen Unfall abgebrochen. Ein im Rahmenprogramm fahrender Trabant 601 verunglückt zwischen Staunau und Miesitz. Die 25 Jahre alte Beifahrerin aus Schleiz stirbt. Der Fahrer wird leicht verletzt.

Juli 2008: Zwei Starter und eine Zuschauerin werden bei zwei verschiedenen Unfällen der Vogtland-Rallye schwer verletzt. Ein Pilot schwebt zwischenzeitig in Lebensgefahr.

August 2007: Die 48. Wartburg-Rallye wird nach einem schweren Unfall mit einem Toten abgebrochen. Bei der Zweitages-Veranstaltung mit Start und Ziel in Eisenach verunglückt eine Besatzung zwischen Winterstein und Brotterode kurz vor dem Zielort Brotterode.

Mai 2006: Bei einer Motorsportveranstaltung im sächsischen Kreis Freiberg rast ein Rallyefahrer mit seinem Wagen ins Publikum und verletzt drei Menschen zum Teil schwer. Auslöser ist ein Fahrfehler.

April 2006: Bei der Sachsen-Rallye kommen auf der zweiten Wertungsprüfung zwei Privatfahrer ums Leben. Sie kippen in ihrem Trabant 1.1 mit rund 100 Stundenkilometern auf nasser Strecke ausgangs einer Kurve um und rutschen mit dem Dach voran gegen einen Baum.

Juni 2004: Ein Fahrer verliert bei der Coburger Motorsport-Rallye «Rund um die Veste» auf regennasser Straße die Kontrolle über seinen Wagen. Er stirbt noch am Unfallort.

September 2003: Ein Teilnehmer der Helfensteinrallye in Bad Überkingen wird lebensgefährlich verletzt. Er gerät mit seinem PKW auf der abgesperrten Rennstrecke ins Schleudern und prallt gegen einen Baum.

Juni 2002: Die 36. Rallye Sachsenring zwischen Zwickau und Chemnitz wird wegen eines tödlichen Unfalls abgebrochen. Ein Fahrer stirbt nach einem Crash auf regennasser Fahrbahn.

Oktober 2000: Die 41. Wartburg-Rallye in Eisenach wird von einem tödlichen Unfall überschattet. Ein holländisches Gespann verbremst sich und rast in eine Zuschauergruppe. Ein Besucher wird getötet, vier weitere werden verletzt.

November 1998: Bei der Rallye um den 28. Havelland-Pokal in Kallinchen kommen zwei Amateur-Motorsportler ums Leben. Auf regennasser Fahrbahn prallen sie seitlich gegen einen Baum.

World Rallye Championship

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