American Football : NFL zahlt Ex-Profis 765 Millionen Dollar

Kopfstöße sind im Football mittlerweile verboten, dennoch rasseln die Spieler oft mit ihren Helmen zusammen.
Kopfstöße sind im Football mittlerweile verboten, dennoch rasseln die Spieler oft mit ihren Helmen zusammen.

Im Streit um möglicherweise zurückgehaltene Beweise zu Hirnschäden haben sich die National Football League (NFL) und ehemalige Spieler verständigt.

shz.de von
30. August 2013, 08:09 Uhr

Die Liga erklärte sich bereit, rund 18 000 Ex-Profis und den Familien verstorbener Spieler insgesamt 765 Millionen Dollar als Entschädigung sowie für medizinische Behandlungen zu zahlen. Jeder Geschädigte bekäme demnach 42 500 Dollar.

Viele der einstigen Akteure leiden aufgrund zahlreicher Gehirnerschütterungen an Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Demenz. Rund 4500 von ihnen hatten die NFL gemeinschaftlich verklagt und ihr vorgeworfen, absichtlich klare Beweise für Langzeitschäden am Hirn durch ständige Kopfstöße zurückgehalten zu haben.

NFL-Internetseite

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