Tennis : Tschechie im Davis-Cup-Finale ohne Trainer Navratil

Jaroslav Navratil kann die Tschechen beim Davis-Cup-Finale nicht betreuen. Salvatore di Nolfi
Jaroslav Navratil kann die Tschechen beim Davis-Cup-Finale nicht betreuen. Salvatore di Nolfi

Das tschechische Davis-Cup-Team muss beim Finale in Belgrad ohne seinen erkrankten Kapitän Jaroslav Navratil auskommen. Als Ersatz springt kurzfristig Vladimir Safarik ein.

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11. November 2013, 11:29 Uhr

Der Sportmanager war im Jahr 1992 Kapitän des tschechischen Fed-Cup-Teams und organisierte im vorigen Jahr die Ausrichtung des Davis-Cup-Finales in Prag.

«Die Jungs respektieren ihn», sagte Navratil über seinen Vertreter. Der 56-Jährige werde wegen einer Lungenembolie, eines Blutgerinnsels in der Lunge, im Krankenhaus behandelt, teilte der nationale Tennisverband in Prag mit. «Sein Gesundheitszustand erlaubt es ihm nicht, am Wochenende in Belgrad auf der Trainerbank zu sitzen», erklärte ein Sprecher.

Tschechien tritt beim Duell vom 15. bis 17. November mit dem Weltranglisten-Sechsten Tomas Berdych sowie Radek Stepanek, Lukas Rosol und Jan Hajek an. Für Tschechien ist es der dritte Einzug ins Endspiel seit 2009. Navratil ist seit 2006 Teamkapitän der Davis-Cup-Auswahl und führte das Davis-Cup-Duo Berdych und Stepanek vor einem Jahr zum ersten Davis-Cup-Sieg der Tschechen seit 1980 (damals noch als Tschechoslowakei).

Mitteilung, tschechisch

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