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Nächster Haas-Gegner ehrt in Paris tote Freunde

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Paris (dpa) - Er trägt sein Basecap verkehrt herum, geht in Paris meist zu einer mexikanischen Restaurant-Kette, verschmäht das französische Fernsehen und mag die großen Auftritte - daher hat Jack Sock den Spitznamen «Showtime».

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erstellt am 29.Mai.2013 | 12:22 Uhr

Paris (dpa) - Er trägt sein Basecap verkehrt herum, geht in Paris meist zu einer mexikanischen Restaurant-Kette, verschmäht das französische Fernsehen und mag die großen Auftritte - daher hat Jack Sock den Spitznamen «Showtime».

Der nächste Gegner von Tommy Haas ist ein US-Jungspund, wie er nicht schöner alle Klischees erfüllen könnte. Auf dem Platz ist er aber gefährlich - das weiß Haas vom gemeinsamen Training in Los Angeles.

Auf dem roten Sand in Europa kommt die Nummer 118 der Welt besser klar als auf der grünen US-Asche. Der 20-Jährige ließ bei den French Open mit seinem glatten Erstrundensieg über den Spanier Guillermo Garcia-Lopez aufhorchen. Erst zwei Wochen zuvor bestritt Sock sein erstes offizielles Match in Europa - und verlor in Bordeaux gegen Garcia-Lopez. In Paris meisterte er danach die Qualifikation.

Daheim hat Sock bei den US Open in New York schon vor großem Publikum gespielt - zum Beispiel gegen sein ebenfalls aus Nebraska stammendes Vorbild Andy Roddick. «Ich liebe die großen Bühnen. Ich mag es, vor Leuten zu spielen. Je mehr, umso besser», sagte Sock in Paris. Dort hat er auf seine Schuhe die Initialen zweier Freunde geschrieben - beide kamen vor kurzem bei Verkehrsunfällen ums Leben. «Ich habe an sie gedacht», erzählte er nach seinem Erstrundensieg.

Kurzbiografie Sock bei ATP-Homepage

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