Herren-Tennisturnier : „Kerber-Effekt“ soll Hamburger Rothenbaum-Stadion füllen

Der scheidende Turnierchef Michael Stich posiert in Hamburg im Tennisstadion am Rothenbaum. /Archiv
Der scheidende Turnierchef Michael Stich posiert in Hamburg im Tennisstadion am Rothenbaum. /Archiv

Der Vorverkauf für das Traditionsturnier läuft gut. Turnierchef Michael Stich freut sich über das Starterfeld.

shz.de von
17. Juli 2018, 14:47 Uhr

Hamburg | Die Organisatoren des Herren-Tennisturniers am Hamburger Rothenbaum hoffen auf den „Kerber-Effekt“ für die ATP-Traditionsveranstaltung. „Der Vorverkauf läuft schon sehr positiv. Aber Angelique Kerbers toller Erfolg in Wimbledon bringt mit Sicherheit einen Schub im Ticketverkauf“, sagte HSE-Geschäftsführer Detlef Hammer am Dienstag im Tennisstadion am Rothenbaum. „Ich gehe davon aus, dass wir einen besseren Zuschauerschnitt haben als im Vorjahr.“

So sei das Legenden-Match zwischen dem scheidenden Turnierdirektor Michael Stich und US-Legende John McEnroe am Sonntag schon ausverkauft. „Das Match mit John ist für mich ein toller Abschluss, ein absolutes Highlight“, betonte Stich. „Schön zu wissen, dass die Menschen zwei ältere Herren noch einmal sehen wollen“, witzelte der 49-Jährige. Auf den 1991er-Wimbledonsieger folgt 2019 der Österreicher Peter-Michael Reichelt als Turnierchef.

Alte Hasen und Tennis-Nachwuchs

Mit dem Starterfeld des ATP-World-Tour-500-Turniers ist Stich „extremst zufrieden“. Angeführt vom österreichischen Aufsteiger Dominic Thiem sei es ein starker Mix aus leistungsstarken Routiniers und aufstrebenden jüngeren Akteuren. Im Hauptfeld der 112. Auflage vom 21. bis 29. Juli stehen auch die Deutschen Philipp Kohlschreiber, Peter Gojowczyk, Maximilian Marterer und Jan-Lennard Struff.

Die Wildcards erhält neben der deutschen Nachwuchshoffnung Rudi Molleker und dem Norweger Casper Ruud auch Florian Mayer, der seine Karriere nach dieser Saison beendet. „Er hat so oft wie kein anderer Deutscher hier gespielt und sich immer stark präsentiert. Das ist auch eine kleine Anerkennung und ein Dankeschön“, meinte Stich. Drei deutsche Youngster können noch über die Qualifikation nachrücken.

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