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In Budapest : Rekorde und Triumphe: Die großen Stars der Schwimm-WM

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Einige Schwimmer haben der WM in Budapest ihren Stempel durch Rekorde und Triumphe ihren Stempel aufgedrückt.

Budapest (dpa) - Die deutschen Beckenschwimmer haben mit nur einer Medaille bei der WM in Budapest enttäuscht. Einige internationale Stars sorgten in der Duna Aréna aber für Furore. Die Deutsche Presse-Agentur stellt sie vor:

CAELEB DRESSEL: «Caelebrations», titelte das offizielle Mitteilungsblatt des Schwimm-Weltverbands FINA. Bei seiner ersten WM-Teilnahme sorgte der 20 Jahre alte US-Amerikaner wahrlich für Furore. Dass er mit sieben Titeln bei einer WM gleich den Rekord seines Idols Michael Phelps aus dem Jahr 2007 einstellte, lag auch daran, dass es vor zehn Jahren noch keine Mixed-Staffeln gab. Drei Goldmedaillen an einem Tag hat vor Dressel aber noch keiner geschafft. Nicht einmal Phelps.

KATINKA HOSSZÚ: Die 28-Jährige war bei ihrem Heimspiel der Stimmungsgarant. Alleine 15 Einzelstarts absolvierte sie in sechs Disziplinen, jedes Mal wurde es unglaublich laut in der Duna Aréna. Am Ende standen immerhin zwei Goldmedaillen über 200 und 400 Meter Lagen, Silber über 200 Meter Rücken und Bronze über 200 Meter Schmetterling hinter Franziska Hentke. Vor allem aber war die komplett durchvermarktete Ungarin der absolute Publikumsliebling.

LILLY KING: Schon als 19-Jährige in Rio holte King aus dem Stand Gold über 100 Meter Brust und mit der Lagen-Staffel. Bei ihrer WM-Premiere in Budapest schwamm sie endgültig in die Riege der Stars. Viermal Gold, dabei drei Weltrekorde, davon zwei in Einzelrennen über 50 und 100 Meter Brust.

KATIE LEDECKY: Die US-Amerikanerin ist gerade mal 20 Jahre alt und darf sich schon Rekordweltmeisterin nennen. Durch ihre fünf Goldmedaillen in Budapest kommt sie nun auf insgesamt 14. Ihre Landsfrau Missy Franklin hatte nach zwei Schulteroperationen auf die nationale Qualifikation für die WM verzichtet und steht weiter bei elf. Doch alles gelang auch Ledecky nicht: Das Ziel Sechsfach-Gold verfehlte sie durch eine Final-Niederlage über 200 Meter Freistil gegen die Italienerin Federica Pellegrini - ihre erste Niederlage in einem WM- oder Olympia-Rennen.

ADAM PEATY: Der Brite bewies in Budapest mit einer eindrucksvollen Weltrekord-Show, dass er der derzeit beste Brustsprinter der Welt ist. Im Vorlauf steigerte er seinen vorherigen Weltrekord um 32 Hundertstel auf 26,10 Sekunden, im Halbfinale neun Stunden später dann auf 25,95. Im Finale reichte es für «Re-Peaty» («Sun») nicht für einen dritten Weltrekord, in 25,99 Sekunden war er aber noch 43 Hundertstel schneller als vor Budapest.

SARAH SJÖSTRÖM: Wie gut die Schwedin in Form ist, ließ sich schon beim ersten Sprung ins Wasser erkennen. Als Startschwimmerin der Staffel unterbot sie in 51,71 Sekunden mal gleich den Weltrekord über 100 Meter Freistil. Ausgerechnet auf dieser Strecke musste sie sich dann hinter Simone Manuel aus den USA mit Silber begnügen. Gold und Weltrekord über 50 Meter Freistil (23,67 Sekunden) waren aber ein sehr guter Trost. «Ich bin froh, dass ich diesen Weltrekord habe. Das bedeutet, dass ich die schnellste Frau der Welt bin», sagte Sjöström und ergänzte mit Blick auf Britta Steffens alte Bestmarke: «Jeder glaubte, dass die Weltrekorde von 2009 nicht zu schlagen sind, weil sie mit anderen Anzügen erschwommen wurden.»

Zeitplan der Schwimm-WM

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Informationen zu den Athleten (Englisch)

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erstellt am 30.Jul.2017 | 19:54 Uhr

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