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Titel 17, 18 und 19 : Kristina Vogel dominiert deutsche Bahnrad-Meisterschaften

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Die bekannten Namen bestimmen die 131. deutschen Meisterschaften im Bahnradsport. Kristina Vogel holt drei Siege. Auch Maximilian Levy ist nach Verletzung zurück. Die Verfolger sorgen für Aufsehen.

Seit Jahren sieht die nationale Konkurrenz nur das Hinterrad von Kristina Vogel. Die Vorzeigesprinterin holte bei den deutschen Bahn-Meisterschaften in Frankfurt (Oder) ihre nationalen Titel 17, 18 und 19.

«Sie ist in einer sehr dominanten Position momentan. International, national sowieso», lobte Bundestrainer Detlef Uibel. Nach den Siegen in Keirin und Teamsprint gewann die zweifache Olympiasiegerin und neunmalige Weltmeisterin auch im Sprint.

Für Vogel sind die Meisterschaften und die nächsten Wettkämpfe in Cottbus mit dem Sprint-Cup (17./18.6.) und dem Großen Preis von Deutschland (23.6.) nur besseres Training. Der Fokus liegt längst auf den Europameisterschaften Mitte Oktober im Berliner Velodrom (19. bis 22. Oktober). Dafür lässt die 26-Jährige sogar möglicherweise einen erneuten Start in der lukrativen japanischen Keirin-Serie im Spätsommer aus. «Eine Heim-EM gibt es nicht so oft. Da möchte ich mich und den Bahnradsport top präsentieren», kündigte Vogel an.

Nach verpasster WM in Hongkong im April plant auch der Cottbuser Maximilian Levy in Richtung EM. Nach dem Sieg im Teamsprint sicherte sich der 29-Jährige zum dritten Mal in Serie den Titel im Sprint. Dabei hatte sich der 29-Jährige erst im Januar an gleicher Stelle das linke Schlüsselbein gebrochen und musste nach Komplikationen im Februar erneut operiert werden. «Mir geht es wieder gut, und vor allem habe ich weiter Spaß am Radrennen», sagte Levy, der im letzten Wettkampf auch noch das Keirin-Rennen gewann.

Aufhorchen ließen beim Meisterschafts-Marathon mit 45 Entscheidungen aber auch die Verfolger. Der Vierer zeigte wieder gewachsene Stabilität und fuhr unter vier Minuten. Herausragend präsentierte sich Domenic Weinstein aus Villingen. Der Vize-Weltmeister von 2016 in der Einerverfolgung fuhr in 4:13,453 Minuten nicht nur deutschen Rekord über 4000 Meter, sondern das sechstschnellste Rennen der Geschichte.

Bei den Frauen steigerte Gudrun Stock aus München ihren erst bei der WM aufgestellten deutschen Rekord in der 3000-Meter-Einerverfolgung erneut auf 3:33,687 Minuten.

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erstellt am 11.Jun.2017 | 16:00 Uhr

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