Salbutamol-Affäre : Degenkolb wünscht sich schnelle Entscheidung im Fall Froome

Hat kein Verständnis für das langwierige Verfahren im Fall von Chris Froome: John Degenkolb.
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Hat kein Verständnis für das langwierige Verfahren im Fall von Chris Froome: John Degenkolb.

Radprofi John Degenkolb hat mit großem Unverständnis auf das schleichende Verfahren in der Salbutamol-Affäre um den viermaligen Toursieger Christopher Froome reagiert.

shz.de von
28. Januar 2018, 12:04 Uhr

«Für mich ist es nicht schlüssig, warum es immer noch keine offizielle Entscheidung gibt», sagte der 29 Jahre alte Degenkolb der Deutschen Presse-Agentur in Palma de Mallorca. «Ob er nun gesperrt wird oder nicht, aber es muss einfach klar geregelt sein - das kann ja nicht so schwer sein», ergänzte der in Oberursel bei Frankfurt lebende Degenkolb.

Froome war bei der Spanien-Rundfahrt im September letzten Jahres mit Rückständen des Asthmamittels Salbutamol im Urin erwischt worden. 2000 Nanogramm pro Milliliter Urin sind erlaubt, der Brite wies das Doppelte auf und muss dem Weltverband UCI den Wert erklären.

Laut UCI-Präsident David Lappartient könnte sich das Prozedere jedoch noch lange hinziehen. Offenbar gibt es keine Fristen, bis wann sich Froome und seine Entourage aus Anwälten und Ärzten erklären müssen. Trek-Segafredo-Profi Degenkolb hatte am vergangenen Donnerstag auf der Baleareninsel im Rahmen der Mallorca Challenge in seinem ersten Rennen 2018 den ersten Saisonsieg einfahren können.

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