Bahnrad-EM : Brennauer fährt um Gold - Auch Eilers und Dörnbach im Finale

In Glasgow auf Goldkurs: Stefan Bötticher (vorne) und Joachim Eilers. /PA Wire
In Glasgow auf Goldkurs: Stefan Bötticher (vorne) und Joachim Eilers. /PA Wire

Der Medaillenreigen der deutschen Bahnradsportler setzt sich auch am zweiten Finaltag der EM in Glasgow fort. Lisa Brennauer hat in der Einzelverfolgung Silber bereits sicher. Und zwei Zeitfahrer kämpften sich in das Finale vor.

shz.de von
04. August 2018, 12:21 Uhr

Die deutsche Medaillenflut bei den Bahnrad-Europameisterschaften hält an: Lisa Brennauer hat in Glasgow überraschend die Qualifikation in der 3000-Meter-Einerverfolgung gewonnen und damit EM-Silber sicher. Am Abend (Beginn: 20.42 Uhr MESZ) fährt sie im Sir-Chris-Hoy-Velodrome um die Goldmedaille.

In 3:28,152 Minuten verbesserte die 30-Jährige aus Durach am Samstag ihren deutschen Rekord um mehr als vier Sekunden. Im Finale trifft Brennauer auf die Britin Katie Archibald (3:30,893). Gudrun Stock aus München wurde in 3:34,775 Minuten Sechste.«Die Zeit ist echt ein Hammer, hat sich aber angedeutet. Lisa war schon bei den deutschen Meisterschaften in toller Form», sagte Frauen-Bundestrainer André Korff. Brennauer hatte am Freitag ebenfalls in deutscher Rekordzeit bereits EM-Bronze in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung gewonnen. Die ehemalige Zeitfahr-Weltmeisterin auf der Straße (2014) gehört auch im Straßenrennen der Frauen am Sonntag zu den deutschen Hoffnungen.Im 1000-Meter-Zeitfahren erreichten Joachim Eilers aus Chemnitz und der Erfurter Maximilian Dörnbach das Finale der besten Acht am Abend. Ex-Weltmeister Eilers fuhr in 1:00,735 Minuten auf den zweiten Platz, der deutsche Meister Dörnbach wurde in 1:01,193 Minuten Fünfter. Die Bestzeit erzielte der Niederländer Matthijs Büchli in 59,783 Sekunden.

Tags zuvor hatten die deutschen Bahnradsportler mit dem Gewinn von drei Bronzemedaillen bereits einen erfolgreichen Auftakt bei den European Championships gefeiert. Neben dem Verfolgerteam der Frauen erkämpften auch die Damen und Herren im Teamsprint jeweils dritte Plätze.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert