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Hintergrund: Regeländerungen für die DTM-Saison 2013

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Hockenheim (dpa) - Technisch sind die DTM-Flitzer auf dem Stand von 2012. Spannende Neuigkeiten gibt es im Deutschen Tourenwagen Masters 2013 aber trotzdem. Die Nachrichtenagentur dpa gibt einen Überblick der wichtigsten Neuerungen im Reglement.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 05:33 Uhr

Hockenheim (dpa) - Technisch sind die DTM-Flitzer auf dem Stand von 2012. Spannende Neuigkeiten gibt es im Deutschen Tourenwagen Masters 2013 aber trotzdem. Die Nachrichtenagentur dpa gibt einen Überblick der wichtigsten Neuerungen im Reglement.

DRAG REDUCTION SYSTEM (DRS): Bekannt aus der Formel 1. Das System soll Überholvorgänge erleichtern. Die Fahrer dürfen einmal pro Runde ihren Heckflügel um 15 Grad flacher stellen, wenn der Rückstand auf den Vordermann weniger als zwei Sekunden beträgt. Durch den so veränderten Luftstrom können die Rennautos um bis zu sieben Km/h schneller fahren.

OPTIONS-REIFEN: Die Rakete unter den Reifen. Zu erkennen an einer gelben Markierung. Die weichere Gummimischung erlaubt deutlich schnellere Rundenzeiten. Die Rede ist von weit über einer Sekunde Unterschied zu den normalen Pneus. Von den Options-Reifen bekommen die Fahrer pro Rennen nur einen Satz - den müssen sie auch einsetzen. Weil keiner so genau weiß, wie langlebig die Reifen sind, wird in den ersten Rennen auch ein wenig Glück bei der Strategie nötig sein. Mit welchem Reifen die Fahrer am Start stehen, bleibt ihnen überlassen.

BOXENSTOPP-FENSTER: Statt wie im Vorjahr je nach Strecke unterschiedlich, gilt nun: Bei jedem Kurs können die Teams ihre zwei Pflicht-Boxenstopps einlegen, wann sie wollen. Mit der Ausnahme, dass in den ersten und letzten drei Runden kein (Pflicht-)Reifenwechsel erlaubt ist.

QUALIFYING: Im letzten der vier Abschnitte im Kampf um die Pole Position dürfen die vier verbliebenen Fahrer im Gegensatz zum Vorjahr nun einen frischen Satz Reifen aufziehen.

PARC FERMÉ: Das freie Training am Freitag entfällt, das Warm-Up am Sonntagmorgen auch. Die Zeit, das Auto richtig einzustellen, ist also deutlich weniger geworden. Zwischen Qualifying (am Samstag) und Rennen (am Sonntag) dürfen zudem nur noch wenige Arbeiten am Auto erledigt werden. Wer darüber hinaus Schrauben muss, bekommt eine Strafe und muss beispielsweise aus der Boxengasse starten.

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