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Mahiedine Mekhissi-Benabbad : Kein Shirt, kein Gold: Hindernisläufer verliert EM-Titel

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Dumm gelaufen: Auf der Zielgeraden bei der Leichtathletik-EM trägt der Hindernisläufer Mahiedine Mekhissi-Benabbad sein Shirt im Mund statt am Körper.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2014 | 10:02 Uhr

Zürich | Mahiedine Mekhissi-Benabbad ist bei der Leichtathletik-EM nach seinem Triumph über 3000 Meter Hindernis disqualifiziert worden, weil er auf der Zielgeraden sein Trikot ausgezogen hatte. Der 29-jährige Franzose hatte es sich am Donnerstagabend in Zürich bereits eingangs der Zielgeraden über den Kopf gestreift. Er war dann mit dem Hemd zwischen den Zähnen über das letzte Hindernis und ins Ziel gestürmt - nach 8:25,30 Minuten. Für ihn wurde der Franzose Yoann Kowal (8:26,66 Minuten) von der Jury auf Platz eins gesetzt.

Zweiter wurde der Pole Krystian Zalewski in 8:27,11 Minuten. Der sechsmalige deutsche Meister Steffen Uliczka aus Kiel erreichte in 8:32,99 Minuten den siebten Platz.

Im Internet reagieren Sportfans verärgert über den Sportler - er breche die Regeln und verhalte sich respektlos gegenüber den Konkurrenten.

Und es wird nicht besser: Dieses Video zeigt, wie der Läufer ein Mädchen in einem Maskottchen-Kostüm schubst.

Auch deutsche Fans kritisieren Mekhissi-Benabbad - schon kurz nach dem vermeintlichen Sieg und vor der Disqualifikation.

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