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17.000 Anmeldungen : Hamburg im Marathonfieber

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Macher des Hamburg-Marathons sind zuversichtlich, dass heute am Sonntag der Streckenrekord geknackt wird. Vor allem die starke Läufergarde aus Kenia nährt die Zuversicht.

Hamburg | Bei der Jagd nach einem Streckenrekord beim Marathon Hamburg setzen die Organisatoren einmal mehr auf weniger bekannte Läufer aus Kenia. Eine internationale Topzeit ist am heutigen Sonntag vor allem Eric Ndiema (Bestzeit 2:06:07) und Laban Korir (2:06:05) zuzutrauen. Im vergangenen Jahr hatte deren Landsmann Eliud Kipchoge mit der Weltklassezeit von 2:05:30 Stunden in der Hansestadt überraschen können. Bei den Frauen will Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt) die EM-Norm von 2:31:30 Stunden angreifen. Für den Lauf lagen bis gestern knapp 17.000 Einzelanmeldungen vor.

„Wir haben nicht das Budget für die großen Namen, daher setzen wir wieder auf junge Läufer“, sagte Marathon-Chef Frank Thaleiser jetzt bei einer Pressekonferenz in Hamburg. In den beiden vergangenen Jahren war die Rechnung der Veranstalter jeweils aufgegangen, weshalb der Kurs durch die Elbmetropole mittlerweile auch den Ruf einer schnellen Strecke genießt. Der Sieger kann bei einer Zeit unter 2:06:30 Stunden bis zu 40.000 Euro Prämie einstreichen.

Im Feld der Frauen will sich Heinig für die EM in Zürich (12. bis 17. August) empfehlen. „Ich bin gut durch den Winter gekommen und freue mich riesig auf den Lauf“, sagte die Tochter von Katrin Dörre-Heinig, die selbst zwei Mal in Hamburg triumphierte (1998/1999). Als Favoritin gilt Georgina Rono (Kenia), die 2012 in der Zeit von 2:21:39 Stunden Zweite in Frankfurt geworden war. Erfreut zeigte sich Thaleiser vor dem Rennen mit den Meldezahlen. „Wir haben die Talsohle von vor drei Jahren durchschritten. Für die 30. Auflage im kommenden Jahr hoffen wir auf 18.000 Anmeldungen.“

Neben den Einzelsportlern haben auch noch 1500 Staffeln (mit vier Läufern) gemeldet. In einem Team der Polizei läuft Hamburgs Innen- und Sportsenator Michael Neumann mit. „Der Marathon ist eine der großen Visitenkarten unserer Stadt“, sagte der SPD-Politiker.

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erstellt am 04.Mai.2014 | 09:25 Uhr

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