Sport-Event : Größter Triathlon der Welt in Hamburg

Es ist das größte Triathlon-Event der Welt. Mit dem Jedermann-Rennen hat in Hamburg ein Sport-Highlight begonnen. Bundestrainer Dan Lorang wäre diesmal bereits mit einem Top-Ten-Rang im Einzel und einer WM-Medaille in der Mixed-Staffel zufrieden.

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12. Juli 2014, 11:24 Uhr

Hamburg | Die Weltelite der Dreikämpfer gastiert an diesem Wochenende wieder beim größten Triathlon der Welt in Hamburg. Die Veranstalter erwarten an beiden Tagen insgesamt 250.000 bis 300.000 Zuschauer an der Strecke. Die Jedermann-Wettkämpfer miteinberechnet, werden mehr als 10.000 Sportler in die Binnenalster springen und anschließend durch die Innenstadt Rad fahren und laufen.

Am Vormittag begannen die Jedermann-Rennen auf der Sprintdistanz bei angenehmen Temperaturen. Über 4000 Teilnehmer hatten sich für die Sprintdistanz registriert. Die Wassertemperatur in der Binnenalster lag bei 22 Grad.

Die Hansestadt ist die sechste von acht Stationen der WM-Triathlon-Serie 2014. Am Samstag kämpfen die Topathleten im Einzel auf der Sprintdistanz um WM-Punkte (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen). Die Frauen starten um 16.18 Uhr, die Männer um 18.18 Uhr. Dabei wird auch ermittelt, wer für die Mixed-WM-Staffel am Sonntag (16.30 Uhr) nominiert wird, bei der Deutschland Titelverteidiger ist. Die 20 erwarteten Nationen-Teams setzen sich aus jeweils zwei Männern und zwei Frauen zusammen.

Bundestrainer Dan Lorang wäre in diesem Jahr mit einer Top-Ten-Platzierung im Einzel und einer Medaille bei der Mixed-WM zufrieden. Schmerzlich vermisst wird bei der Deutschen Triathlon Union (DTU) die an der Hüfte verletzte Vorjahreseinzelsiegerin Anne Haug. Die 31-Jährige aus München laboriert noch an den Folgen ihres unverschuldeten Sturzes beim WM-Rennen Ende Mai in London. Die Sportsoldatin ist derzeit als Gesamt-Zwölfte beste Deutsche. Bester DTU-Mann ist Gregor Buchholz aus Saarbrücken auf Platz 15.

Ihr Debüt in der Rennserie feiert die 20-jährige Sophia Saller. Die Mathematik-Studentin der Universität Oxford hatte vor wenigen Wochen bei der EM in Kitzbühel mit Platz zwei überrascht und soll sich nun erstmals in der WM bewähren.

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