Samba und Semenya glänzen : Christoph Harting Zweiter in Paris

Christoph Harting bescherte den deutschen Leichtathleten im Stade Charléty den einzigen Podestplatz.
Christoph Harting bescherte den deutschen Leichtathleten im Stade Charléty den einzigen Podestplatz.

Hindernis-Spezialist Abderrahman Samba aus Katar hat beim Diamond-League-Meeting in Paris für die alles überragende Leistung gesorgt. Diskuswurf-Olympiasieger Christoph Harting bescherte den deutschen Leichtathleten im Stade Charléty als Zweiter den einzigen Podestplatz.

shz.de von
30. Juni 2018, 22:29 Uhr

Der gebürtige Mauretanier Samba gewann die 400 Meter Hürden in fantastischen 46,98 Sekunden. Der 22-Jährige ist damit erst der zweite Athlet, der die Bahn mit den zehn Hürden unter 47 Sekunden umrundete. Zum 26 Jahre alten Weltrekord des US-Amerikaner Kevin Young fehlen Samba ganze zwei Zehntelsekunden.

Auch Olympiasiegerin und Dreifach-Weltmeisterin Caster Semenya glänzte beim siebten Meeting der Premium-Serie des Weltverbandes IAAF über 800 Meter mit einer Weltjahresbestzeit: Die Südafrikanerin gewann in 1:54,25 Minuten. 100-Meter-Sprinter Ronnie Baker stellte in 9,88 Sekunden die eine Woche alte Bestmarke seines Landsmanns Noah Lyles ein.

Der Berliner Harting musste sich mit 64,80 Metern nur dem Jamaikaner Fedrick Dacres geschlagen geben. Der 24-Jährige, der auch die Weltjahresbestenliste souverän anführt, gewann mit 67,01 Metern.

Der frühere Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) leistete sich bei seiner Einstiegshöhe von 5,45 Meter eine Salto nullo. Weltmeister Sam Kendricks aus den USA überquerte die Sieghöhe von 5,96 Metern im zweiten Versuch.

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