Rücknahme : Judo-Weltverband entzieht Österreich WM-Austragung 2021

Österreich darf die Judo-WM im Jahr 2021 doch nicht austragen. /dpa
Österreich darf die Judo-WM im Jahr 2021 doch nicht austragen. /dpa

Der Judo-Weltverband IJF hat Österreich die Austragung der Weltmeisterschaft 2021 wieder entzogen. Der Weltverband begründete in einem Anwaltsschreiben die WM-Rücknahme mit der nicht fristgerechten Bezahlung einer zweiten Rate, gab der Österreichische Judo-Verband bekannt.

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12. Oktober 2019, 20:48 Uhr

«Die Absage der WM hat uns alle sehr überrascht, und wir bedauern diesen Schritt der IJF sehr. Wichtigstes Ziel ist jetzt, die Situation um die WM mit allen beteiligten Institutionen zu klären, wobei zum einen die rasche Wiederherstellung des Vertrauens des Weltverbandes in den ÖJV und zum anderen die transparente Aufarbeitung gemeinsam mit dem Sportministerium angegangen wird», erklärte der am Samstag neu gewählte ÖJV-Präsident Martin Poiger.

Der gastgebende Verband hätte an den Weltverband insgesamt sechsMillionen Euro für die Durchführung der WM überweisen müssen. ZweiMillionen war bereits bezahlt worden. Die zweite Rate in selberHöhe wäre am 30. September fällig gewesen, was nicht geschah. Die WM war im September 2018 an Österreich vergeben worden.

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